Herzlich willkommen auf der

Internetpräsenz der AfD Wolfsburg!

Wir für Deutschland. Wir für Wolfsburg. Die Mitglieder der AfD Kreisverband Wolfsburg (auf dem Infostand in Fallersleben, im September 2021).


Pressemitteilung zur Einführung von 2G in Wolfsburg (18.11.2021).

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

Die Einführung von 2G in Wolfsburg ist eine absolute Katastrophe!

In einer Zeit, in der die Menschen eigentlich zusammenstehen sollten, werden diese durch die Politik maximal gespalten.
Die Menschen werden in Gruppen eingeteilt und aufeinander gehetzt.

Dabei werden Ungeimpfte mit Verboten gegängelt, isoliert und zu Sündenböcken gemacht für eine Krankheit, an der sie vielleicht nicht mal selbst erkrankt sind, für deren Eindämmung sie Monatelang bereits Einschränkungen ertragen haben, sich getestet haben, Homeoffice gemacht- und Maske getragen haben.
In der Schule oder am Arbeitsplatz werden sie gemobbt- getrieben von der Bundesregierung, von Landesregierungen und Bürgermeistern, Schulleitern und auch von einigen Medien, die sich teilweise zum Sprachrohr machen statt kritisch zu hinterfragen.

Demgegenüber gibt es Privilegien für Geimpfte, die sich ja meist systemtreu verhalten, zumindest aber keinen Widerstand mehr leisten und sich brav fügen.

Mögliche Zielsetzung: Regierungskritiker und Corona-Maßnahmen-Kritiker werden aus Vereinen, aus Gremien, aus der Mitte der Gesellschaft ausgeschlossen. Die Möglichkeiten, sich zu versammeln werden stark reduziert, Demonstrationen werden untersagt. Die Möglichkeit sich zu äußern wird durch „Zensuragenturen“ in den sozialen Netzwerken bekämpft.
Ganz offen wird darüber diskutiert, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen, Gegner mit der Polizei dem Amtsarzt vorzuführen. 
Damit werden ganz normale Bürger, die sich nicht impfen lassen wollen in die Ecke gedrängt, sie werden kriminalisiert. 

Schuld sind die Ungeimpften…

Was mich am meisten Ärgert ist, dass dies völlig sinnlos geschieht!
 Es geht den Entscheidern ganz offensichtlich nicht mehr um die Gesundheit der Bevölkerung- auch wenn das immer wieder so gesagt wird. Es kann ganz einfach nicht das Ziel sein, denn dafür sind die Maßnahmen gänzlich ungeeignet!


Geimpfte können weiterhin krank werden- auch schwer krank oder sterben. Sie können das Virus tragen und weitergeben und der „Witz“ ist: Sie alle werden mit der Zeit wieder zu Ungeimpften! Ja, ja, niemand kommt raus aus dieser „Falle“, auch die ganz fleißigen, die in Zukunft wöchentlich Tabletten schlucken, werden das immer weitermachen müssen, denn sonst verlieren sie ihren „Gold-Impfstatus“ und wechseln automatisch von „der hellen Seite“ hin zur „dunklen Seite“.
Wer sich dieser Tage also als Gewinner sieht, weil er am Glühweinstand stehen darf oder ins Kino gehen und- ätschibätsch, die doofen Impfleugner-Querdenken-Schwurbler nicht- der sollte sich bewusst sein, dass es ihm morgen genauso ergehen kann und er einen laaangen Atem haben muss!

 Da das Virus schnell mutiert, kann es nicht ausgerottet werden, wie etwa das Pest-Virus und auch wer schon einmal erkrankt war, kann wieder erkranken- anders als etwa beim Masern-Virus. Darum ist die logische Konsequenz, dass eine Impfung- ähnlich wie bei den Grippe-Impfungen, dauernd angepasst und dauernd neu gespritzt werden muss!
Wir machen als Gesellschaft also gerade alle gemeinsam die Erfahrung, dass Leute, die ihren Impfschutz Ende des letzten Jahres erhalten haben, nun keinen Impfschutz mehr haben und daher „geboostert“ werden müssen.

Wir fangen also im Grunde wieder von vorne an und werden NIEMALS eine Herdenimmunität erlangen!
Dies schon deshalb nicht, da Deutschland kein isoliertes Land ist und der Virus immer wieder neu eingeschleppt werden wird- aus Gegenden, in denen ebenfalls keine Herdenimmunität herrscht.

Wenn man diesen Umstand mal auf sich wirken lässt, wird klar, dass die Strategie, alle zu impfen und dann irgendwann den Freedom-Day zu feiern an dem das Virus „besiegt“ ist, ein ganz großer Schwachsinn ist! (Es sei denn, man möchte das „chinesische System“ bei uns einführen.)

Dieser Tag wird leider niemals kommen und theoretisch könnten wir zig Jahre so weitermachen und feiern dann im Jahre 2071 „50 Jahre-Corona-Boostern“ mit unseren Masken im Gesicht und versprechen den dann durchschnittlich 94-jährigen Bürgern, die sich noch immer nicht haben impfen lassen, oder die zwischen der 34 und der 35 Booster-Impfung ausgestiegen sind, dass Sie sicher bald wieder frei sein dürfen und dies wirklich, wirklich der allerallerletzte Lockdown gewesen sein wird! Versprochen!


Die Überlastung in den Kliniken wird dann übrigens auch immer noch bestehen, da sich die Politiker in den letzten Jahrzehnten nicht dazu durchringen konnten, die Beschäftigten in der Pflege angemessen zu bezahlen und deren Arbeitsbedingungen zu verbessern.
Daher werden voraussichtlich dann 89% aller Pflegebetten abgebaut sein, da das Personal fehlt, um diese zu betreiben. Die Leute haben schlicht hingeworfen.
Daraus resultiert natürlich eine stetige Überlastung, welche die Maßnahmen auch weiterhin rechtfertigt und auch in den nächsten 100 Jahren noch rechtfertigen wird.
Ändern tut- wie bisher- niemand etwas daran…

Flächendeckendes 2G wird meiner Meinung nach der Todesstoß für etliche Betriebe sein, gerade unter denjenigen, die nach den letzten beiden Katastrophen-Jahren ihre letzten Reserven zusammen gekratzt hatten, um neue Ware einzukaufen, Personal einzustellen und es nochmal zu versuchen und nun feststellen müssen, dass viele Bürger zu Hause bleiben und den Weihnachtsmarkt meiden werden oder die Weihnachtsfeier der Firma abgesagt haben.

2G wird dazu führen, dass unsere freie Gesellschaft sich weiter zum Schlechten verändert und kein einziges Leben in den Altenheimen wird dadurch gerettet werden.
Dies könnte man nur durch intelligente Teststrategien, durch mehr Hygiene, durch ein Lernen, mit diesem Virus zu leben!

Ich frage mich, wie die Vorstellung der Verantwortlichen ist: Wie wird die Pandemie ihrer Meinung nach enden?
Wenn alle Menschen auf dem Planeten vollen Impfschutz haben?
Wenn alle Menschen auf dem Planeten sich regelmäßig impfen lassen?
Wenn wir dauerhaft große Veranstaltungen meiden, Maske tragen und damit das Virus „ausgehungert“ haben?
Ist das realistisch?
Nein! Es ist in hohem Maße unrealistisch!

Das wird ebenso wenig passieren, wie wir die Grippe „aushungern“ können!

Was ich mich auch frage ist, was passiert, wenn die Entscheider merken, dass es (wieder einmal) nicht funktioniert hat.
Was wird ein Herr Lauterbach tun oder ein Oberbürgermeister Weilmann, wenn sie uns jetzt (angeblich) durch ihre harten Maßnahmen „durch den Winter gerettet“ haben und dann die Kurve (wie jedes Jahr) abflacht im Frühjahr, nur um im kommenden Winter des Jahres 2022 erneut zu steigen?
Wem wird man dann die Schuld geben?
Sind es dann die verbliebenen 5% derer, die sich nicht impfen lassen können?
Sind es dann die, die im Urlaub waren?
Ist es der Klimawandel?
Ich kann nur betonen, dass ich die Maßnahmen von Anfang an für falsch halte!
Sie sind überhastet, planlos, schädlich, wirtschaftfeindlich, und von Angst geprägt. Ich habe das schon häufig in den verschiedensten Sitzungen und bei verschiedenen Anlässen gesagt:
Ich würde nicht nichts tun- ich würde aber ganz andere Dinge tun!

Und anfangen würde ich damit, unser Gesundheitssystem massiv zu verstärken.
Erste Maßnahme: Den Beschäftigten, die schon seit vielen Jahren unter der sogenannten „Gesundheits- und Pflegepolitik“ leiden, anständige Löhne zahlen!
500 bis 1000 € zusätzlich im Monat.
Bei 1,2 Millionen Mitarbeitern in dieser Branche wären das 1,2 Milliarden Euro im Monat, also 14,4 Mrd. im Jahr. 

Merkels Wirtschaftshilfen betrugen von 2020 bis Mitte 21´: 100 Milliarden Euro. Die EU schnürte ein 750 Milliarden-Corona-Paket (von dem Deutschland lächerliche 26 Milliarden bis 2027 bekommt).
Also wäre meine Lösung geradezu ein Schnäppchen!
Und dann muss Deutschland raus aus dem Panik-Modus und lernen, mit dem Virus zu leben und Risiko-Personen effektiv zu schützen, während der Rest von uns wieder ganz normal sein Leben lebt!
 
Vielleicht ist das in den Augen der „Gegenseite“ sorglos.
Mag sein. Ja, es stimmt: Auch nach dem tausensten Bericht der Tagesschau habe ich tatsächlich keine Angst. 

Ich nehme das Risiko einer Virus-Erkrankung ernst und versuche mich so gut es geht darauf einzustellen und schätze die Gefahr für mich ab, aber ich habe tatsächlich keine Angst.
Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb einige besonders auf einen hassen.
Angstlosigkeit ist denen, die in Angst und Panik gefangen sind, immer sehr ein Dorn im Auge.
Es zeigt ihnen ihre eigene Geringheit.

 Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schlick

Fraktionsvorsitzender


Pressemitteilung zu den geplanten Änderungen der Corona-Regeln durch die Landesregierung (16.11.2021).


Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Die AfD-Fraktion Rat der Stadt Wolfsburg lehnt die vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil geplante Einführung einer flächendeckenden 2G-Regelung vehement ab und spricht sich für eine gleichberechtigte Teilnahme aller Menschen am öffentlichen Leben aus.

 

Dazu Fraktionssprecher Thomas Schlick: Die Corona-Strategie der Landesregierung wie auch der Bundesregierung ist an Plan- und Sinnlosigkeit nicht mehr zu überbieten!

 

Statt sich auf den Schutz der Risikogruppen zu konzentrieren wird völlig sinnlos der Druck auf die Bürger erhöht, sich doch endlich impfen zu lassen und das, obwohl die steigende Anzahl an Impfdurchbrüchen zeigt: Geimpfte können weiter krank werden, sie können auch schwer erkranken, sie können das Virus weitergeben und andere gefährden.

 

Die Krönung ist wohl die Äußerung Stephan Weil´s:

"Das machen wir nicht, um die Ungeimpften zu ärgern, sondern die Geimpften zu schützen".

 

Man fragt sich, ob es noch dümmer geht!

Warum lassen sich die Menschen eigentlich impfen, wenn sie danach so gefährdet sind, dass ihnen Ungeimpfte zur Gefahr werden können und man sie durch Zäune vor Ungeimpften „schützen“ muss?

 

Auch das nun wohl vor der Einführung stehende Testen am Arbeitsplatz und in den Schulen ist völlig planlos!

Es bindet wichtige Ressourcen und Mitarbeiter, wenn man symptomlose Menschen, die keiner Risikogruppe angehören und bei denen das Virus in aller Regel auch nicht zu einer starken Erkrankung führt ständig testet und ihre Kontakte nachverfolgt!

 

Man muss die Ressourcen stattdessen dafür einsetzen, Menschen mit Symptomen, also Krankheitsbildern schnell Hilfe zukommen zu lassen!

Hierbei ist es ein Skandal, dass das Gesundheitssystem überhaupt nicht verstärkt wurde!

Im Gegenteil! Den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern fehlen tausende Betten, weil das dafür notwendige Personal nicht da ist.

Es ist wohl ein einmaliger Vorgang, dass während eines gesundheitlichen Notstandes Betten abgebaut werden müssen, weil die Verantwortlichen nicht handeln!

 

Jetzt sollen auch noch Pfleger und Ärzte und andere Berufsgruppen dazu gezwungen werden, sich impfen zu lassen. Das birgt die Gefahr, dass die ohnehin schon überlasteten und teilweise schlecht bezahlten Mitarbeiter ihrem Beruf endgültig den Rücken kehren und sich dadurch die Situation in den Heimen noch weiter verschärft.

Wenn man aber den Beschäftigten kostenlose Tests anbieten würde, dann könnten diese weiter tätig sein, ohne Patienten und Bewohner zu gefährden.

Um die Motivation zu steigern braucht es eine Entlastung bei der täglichen Arbeit, zum Beispiel könnten zusätzliche Mitarbeiter die Fachkräfte bei Dokumentationspflichten unterstützen, mehr Mitarbeiter die Hygiene verbessern oder eine spürbar bessere Bezahlung die finanzielle Situation der Mitarbeiter verbessern. Warum werden nicht in solch einer prekären Situation die Mitarbeiter mit einer monatlichen Prämie von zum Beispiel 500 bis 1000,-€ dazu gebracht, in der Pflege zu bleiben? Die Kosten durch Lockdowns sind dagegen unweit höher.

Statt am Telefon positiv getesteten aber völlig gesunden Menschen hinterher zu telefonieren, könnte die Bundeswehr in Pflegeheimen und Krankenhäusern die Hygiene und den Schutz der Bewohner verbessern. Kostenlose Hygieneartikel für Ältere wären eine sinnvolle Schutzmaßnahme.

 

Die AfD-Fraktion fordert seit nunmehr über anderthalb Jahren sich auf den Schutz der besonders gefährdeten Risikogruppen, also alten Menschen und Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen zu konzentrieren.

In Krankenhäusern, in Alten- und Pflegeheimen macht das Testen von Besuchern und Bewohnern/ Patienten- so wie es jetzt endlich angedacht ist- ja Sinn und hätte schon längst flächendeckend eingeführt werden müssen!

Ob jemand geimpft oder ungeimpft ist, spielt dagegen keine Rolle!

Wichtig ist doch die Erkenntnis, dass die Leute keinen Virus tragen.

Da Geimpfte das Virus trotzdem weitergeben können, ist es völlig unverständlich, warum diese Leute von der Testung bisher ausgenommen wurden!
Das kann man sich nur damit erklären, dass den Bürgern eine Impfung schmackhaft gemacht werden sollte- einfach nur verantwortungslos von den Entscheidern und wohl eher Impf-Marketing denn sinnvolle Pandemie-Bekämpfung!

 

Ungeimpfte werden parallel als Sündenböcke präsentiert, während sich Geimpfte beim Kölner Karneval zu Zehntausenden versammelten. Ungetestet.

Das Gleiche beim Fußball und zukünftig wohl auch bei den Weihnachtsmärkten. Hier wird dann das Virus weitergegeben und die Schuld an hohen Inzidenzen wird dann den Ungeimpften in die Schuhe geschoben- obwohl gerade diese Gruppe durch das Testen diejenigen waren, die sicher kein Virus übertragen haben!

 

Jemand brachte es kürzlich auf den Punkt, worum es den Entscheidern solcher wahnwitzigen Ideen geht:

 

>>Veranstaltungen nicht abzusagen, sondern als 2-G-Veranstaltungen stattfinden zu lassen, wäre eine Möglichkeit, Ungeimpften zu zeigen, dass Geimpft-Sein einen Vorteil hat.<<

 

Es geht also nur darum, noch mehr Druck auf die Bürger auszuüben.

Eine stimmige Strategie, die Alte und Kranke schützt ist gar nicht das Ziel, sondern nur die Leute schnellstmöglich an die Spritze zu kriegen.

Dabei sieht man doch, dass die Impfung nicht den Schutz bietet, den man sich davon versprochen hatte!

Der Grund ist, dass das Virus- wie auch der Grippe-Virus- mutiert.

Ein anderer Grund ist, dass gerade alte Menschen schon nach kurzer Zeit ihren Impfschutz wieder verlieren, da deren Immunsystem nicht so fit ist, wie das bei jungen Leuten der Fall ist.

So haben Ältere, die vor rund einem Jahr geimpft wurden, heute wohl meist keinen Impfschutz mehr, dürfen aber- sich in falscher Sicherheit wähnend- ungetestete Geimpfte, die das Virus weitertragen können, empfangen, weil die Regierung als einzig denkbaren Weg das Impfen als Vorteil darstellen will.

 

Offensichtlich versucht die vollkommen überforderte Landesregierung die mangelnde Wirkung der Impfstoffe zu vertuschen und die Ungeimpften als Sündenböcke für Ihre verfehlte Politik darzustellen und vernachlässigt dabei den wirklichen Schutz der Risikogruppen und wiegt diese in einer falschen Sicherheit!

In der Folge sterben Menschen weiterhin an dem Virus was die Regierung dann wiederum als Argument für noch strengere Maßnahmen gegen die allgemeine Bevölkerung nutzt.

 

Das ist ein handfester Skandal der Unfähigkeit und der Böswilligkeit und der Lüge gegenüber der Bevölkerung!

 

Mit der Benachteiligung der Ungeimpften wird ein starker Druck auf diese Menschen ausgeübt, sich doch impfen zu lassen. Dieser Druck wirkt als indirekter Impfzwang und ist verfassungsrechtlich als Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht über die körperliche Unversehrtheit sowie als Eingriff in das Recht auf Leben und die körperliche Unversehrtheit einzustufen (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 Grundgesetz). Zu Ihrem eigenen Schutz darf der Staat die Menschen nicht zwingen und zum Schutz Anderer bedarf es grundsätzlich keines Impfzwangs, weil die Geimpften ja (angeblich) durch die Impfung geschützt sind.

 

Ungeimpfte dürfen nicht zu Bürgern zweiter Klasse degradiert werden!
Es steht jedem Menschen frei, zu entscheiden, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht.

 

Thomas Schlick ergänzt:

„Das Robert-Koch-Institut selbst macht darauf aufmerksam, dass sich auch doppelt Geimpfte nicht nur abermals infizieren, sondern das Virus auch weitergeben können. Wörtlich heißt es dort: “In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden.”2G bietet also keine Sicherheit, sondern täuscht Sie nur vor. Aus diesem Grund lehnt die AfD-Fraktion sämtliche 2G-Regeln konsequent ab.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schlick

Fraktionsvorsitzender

 

Links auf die ich mich beziehe:

 

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Transmission.html#:~:text=In%20welchem%20Ma%C3%9F%20die%20Impfung,symptomatische%20und%20asymptomatische%20Infektionen%20bietet

 

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Corona-Weil-kuendigt-mehr-2G-Regeln-in-Niedersachsen-an,corona9118.html


Kommentar zur konstituierenden Ratssitzung vom 3.11.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Leider wurde in der bisherigen Berichterstattung über die erste Ratssitzung der gerade begonnenen Ratsperiode nur sehr spärlich über die Anträge der AfD-Fraktion berichtet und damit einige entscheidende Abläufe während der konstituierenden Ratssitzung vom 3.11.21 ausgespart.
Daher möchten wir auf diese sehr spannenden Vorgänge gerne nochmal hinweisen.

Die AfD-Fraktion hatte zahlreiche Anträge zur neuen Geschäftsordnung, zur Fraktionsmittelsatzung und der Satzung über die Entschädigung der Ratsmitglieder eingebracht.

Damit es auch die Bürger verstehen, die nicht vor Ort oder im Livestream waren, dazu folgende Erläuterungen:

Zuerst einmal wird die Demokratie durch die anderen Fraktionen nun noch weiter beschädigt, als durch die Landes-Fraktionen bereits schon durch die Änderung der Ausschusssitze-Verteilung. Die feinen "Demokratie-Verteidiger" im Rats-Rund haben am Mittwoch nämlich den Fraktionen EIN DRITTEL der Redezeit für Fraktionsstellungnahmen gestrichen!

Soviel zur Debatten-Kultur, zum Demokratischen Prozess usw.

 

Übrigens gibt es solche und ähnlich gerichtete Ansätze derzeit in vielen Kommunen in Niedersachsen. Redezeiten werden gekürzt, teilweise soll man nur einmal zu einem Thema reden dürfen.

Geschäftsordnungen werden angepasst. Sehr häufig durch das Hausrecht ergänzt, so als wollte man sich schon einmal darauf vorbereiten, unliebsame Redner aus dem Saal werfen zu lassen. Frage: Was erwartet man denn in diesen 5 Jahren? Unflätige, unsachliche Reden bin ich persönlich bisher fast ausschließlich von den anderen Fraktionen gewohnt gewesen, die teils beleidigend waren und trotzdem nicht vom Vorsitzenden ermahnt wurden (Ich bin gespannt, ob sich daran nun etwas ändern wird).


Nebenbei bemerkt haben wir unter anderem deswegen und wegen seiner teilweise Unfähigkeit, sich im Amt neutral zu verhalten und eben nicht Partei zu ergreifen, den für den Ratsvorsitz vorgeschlagenen Herrn Krüger nicht gewählt, sondern gegen Ihn gestimmt.

Einige Male in der letzten Ratsperiode hat er Beleidigungen anderer zugelassen und nicht gerügt, aber die Erwiderung darauf dann skandalisiert oder zu unterbinden versucht.
Etliche Male ist er Oppositionspolitikern ins Wort gefallen und hat versucht, ihre durch die Geschäftsordnung garantierte Redezeit zu beschneiden, während Parteifreunde Minutenlang vom eigentlichen Thema abschweifen- und ihre Redezeit überziehen durften.

So ein Mann ist als Ratsvorsitzender aus unserer Sicht untragbar, aber passt wohl perfekt in die heutige Zeit und zu diesem Rat!

 

Mit den Neuregelungen der Redezeiten und der Regularien rund um Geschäftsordnungsanträge in einigen Kreisen scheint sich also insgesamt allerorten etwas anzubahnen und es riecht nicht nach mehr Demokratie, sondern es riecht verdammt nach mehr Kontrolle, und mehr Möglichkeiten, die Opposition zu bekämpfen!

 

Danach haben sich die Fraktionen aus der Stadtkasse kräftig bedient, indem Sie ihren Kollegen in den Ortsräten die gleiche (hohe) Aufwandsentschädigung von 20€ beschließen. Eine Gleichbehandlung wäre ja noch einzusehen, aber dass diese nicht kostenneutral umgesetzt wurde, ist von uns deutlich bemängelt worden!

Kosten für die Stadt: Rund 20 000€ extra.
Warum konnten die Ratsmitglieder (von denen ja zumindest einige, nämlich die, die in der letzten Ratsperiode schon im Amt waren eine entsprechende technische Ausstattung bereits haben) nicht auf etwas Geld verzichten und dementsprechend hätten die Ortsräte etwas mehr bekommen? Aber Politiker geben nicht gerne etwas ab, was ihnen bereits einmal gegeben wurde.
Darum gibt es immer nur den Weg zu noch mehr. Sie zahlen es ja nicht aus der eigenen Tasche. Es zahlt ja wie bei allen ihren Entscheidungen die „Allgemeinheit“.

Dann haben dieselben Leute, die ständig davon reden, zu Fuß zu gehen oder das Klima zu schützen, indem man aufs Fahrrad umsteigt sich völlig uneigennützig die unentgeltliche Parkkarte für Ratsleute gesichert. Zur Erinnerung: Dieselben Leute haben in der letzten Legislaturperiode die Parkgebühren bereits mehrfach erhöht und faseln davon, dass Parken noch teurer werden muss! Sie selber nehmen aber offensichtlich nicht das Rad und selber wollen Sie ihre Parkkarte auch nicht zahlen!

Um das noch zu toppen wurde die Bezahlung der Fraktionsmitarbeiter um eine Entgeltstufe aufgestockt im Vergleich zur ursprünglichen Planung. Es erhalten die Beschäftigten der Fraktionen nun also die Stufe E12 aus dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes und damit genauso viel, wie ein Bereichsleiter mit Personalverantwortung und überragender Leistung und Verantwortung in seiner Führungsaufgabe.

Respekt!

Der Rechnungshof kritisierte übrigens, dass es keine klaren Regeln in Wob gäbe, die die Eingruppierung in den TVöD regeln. Nun gibt es Sie und jeder kann sich ausmalen wie und warum man zu diesen Regeln kam und ob das eine objektive und gerechte Eingruppierung im Sinne der Stadt oder im Sinne der Fraktionen ist.

 

Für mich ist dieser Vorgang und das Ding mit der Parkkarte ein deutliches Zeichen dafür, dass Politik nicht sparen kann!

Zumindest nicht bei sich selbst!

Es werden immer gleich Wege gesucht, um Verlorenes zu kompensieren, sich um Einschnitte bei sich selber zu drücken, während man der Allgemeinheit ständig Einschnitte abverlangt.

Merken Sie es sich für die Zukunft: Politiker sparen nie bei sich selbst! Nie!

 

Wir haben diese Vorlagen (V2021/ 0003, V2021/ 0005 und V2021/ 0007) jedenfalls abgelehnt, nachdem unsere Änderungsanträge dazu keine Mehrheit fanden.

Im Wahlkampf hundertmal gehört: „Kinder und Jugendliche wollen mehr Mitsprache- Ich (Herr/ Frau XY) werde dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche ernst genommen werden, sich beteiligen können, in allen Ausschüsse des Rates Gehör finden“.
Was wurde da nicht alles versprochen, von den anderen Kandidaten… In jeder Runde überbot man sich und schmierte den jungen Leuten Honig ums Maul.

 

Nun, unser Antrag gestern sollte Vertreter der jungen Leute zu einer beratenden Stimme in mehreren Ausschüssen verhelfen.

Abgelehnt.

Das sind die gleichen Leute, die dann im Wahlkampf versprechen: "Kinder und Jugendliche sollten in allen Ausschüssen mit Stimmrecht vertreten sein".

Was für Heuchler! Naja, die Wahl ist vorbei und die Stimme hat man bekommen.
Ich musste mir für meine oft zurückhaltenden Worte oft anhören, ich hätte nichts für die jungen Leute übrig (was glatt gelogen ist).
Ich war einfach nur ehrlich und hab die Kinder nicht belogen und hab auch nach der Wahl so gehandelt, wie ich vor der Wahl gesprochen habe.

Eine gute Lektion für alle die, die dieses Mal Erstwähler waren: Kein Wort glauben von dem, was ein Politiker vor der Wahl sagt!
Werden euch viele unrealistische Versprechungen gemacht, dann Misstrauisch werden! Meist will man euch damit nur die Stimme entlocken und danach erinnert sich niemand mehr an seine Versprechen.

 

Tausendmal gehört in den letzten fünf Jahren: "Wie kann man nur der AfD den Vorsitz im Migrationsausschuss überlassen?

Der ist doch sooo wichtig, der ist doch so ein SPD-Ur-Thema..."

Wie wichtig den anderen Fraktionen- speziell der SPD der Ausschuss wirklich ist, konnte man nicht nur in den vergangenen Jahren daran sehen, wie wenig man sich inhaltlich an dem Ausschuss beteiligt hat, sondern auch daran, dass ALLE Fraktionen den Ausschuss bis zuletzt liegen ließen und er dann letztendlich übrig war und nun von der CDU geleitet wird- die sich in den vergangenen Jahren hier auch nicht mit Beteiligung und Ruhm bekleckert hat.
Bemerkenswert, dass dieser Vorgang bisher keinem Journalisten aufgefallen ist.

Was haben die Politiker nicht alles versprochen, für mehr Transparenz zu sorgen!

Gestern wollte die AfD die Einrichtung eines Personalausschusses beschließen, um für mehr Transparenz zu sorgen. Der Antrag kam natürlich nicht durch, da es den Heuchlern der anderen Parteien eben NICHT um mehr Transparenz geht!

 

Wenn ich an das Thema behindertengerechter Aufzug für das Schloss Fallersleben denke: Da wurde ja immer so getan, als ob die SPD die Einzigen wären, die sich für die Belange der Behinderten einsetzen würden. Was wurde da gewühlt- scheiß egal auf Denkmalschutz!

Ich vermute ja, man wollte das Thema unbedingt noch in der Ratsperiode zum Abschluss bringen, quasi als Leistungsbilanz vor der Wahl nochmal Punkte sammeln.

Es ging der SPD meiner Meinung nach nicht um die Belange der Behinderten (schon gar nicht um den Schutz des Gebäudes), sondern einfach darum, sagen zu können "hier, das haben wir in Herrn Mohrs Amtszeit noch geregelt".

Für diese Theorie spricht folgender Vorgang: Der neue Oberbürgermeister machte gestern einen Vorschlag, die Vertreter der Behinderten beratend in den Strategieausschuss mit aufzunehmen. Es berichtete zumindest davon, dass entsprechende Wünsche an ihn heran getragen wurden.

Ich fand die Idee super und machte mir den Vorschlag zu eigen, denn von Wünschen wird niemand satt, es braucht einen Antrag aus dem Rat, um in die Vorlage der Geschäftsordnung zu kommen. Da sich von den Anderen niemand regte, meldete ich mich.

Ich stellte den Antrag, diesen Vorschlag von Herrn OB Weilmann in die Geschäftsordnung mit aufzunehmen.

Plötzlich waren die Belange der Behinderten doch nicht mehr ganz so wichtig!

Vielleicht, weil die AfD den Vorschlag Weilmanns aufgegriffen hatte und zum Antrag machte und nicht eine der anderen Fraktionen, wollte man lieber nochmal darüber diskutieren. Ich spürte, dass die anderen Fraktionen meinem Änderungsantrag nicht zustimmen würden. Dann wäre das Thema für eine Weile erstmal vom Schirm verschwunden.

Also zog ich meinen Antrag wieder zurück. Mir geht es schließlich um die Sache bzw. um die betroffenen Menschen. Den anderen Fraktionen ging es ganz offensichtlich ums Taktieren.

Niemals hätten die für einen AfD-Antrag gestimmt, scheiß auf die betroffenen Bürger!

So wichtig seid ihr denen also in Wirklichkeit!

 

An all diesen Dingen sieht man mal wieder: Versprechungen sind das eine- Taten sind etwas ganz anderes!

 

Die AfD-Fraktion hat gestern (mehrfach) etwas für die Stadtkasse tun wollen, etwas für die Demokratie, etwas für Kinder und Jugendliche, etwas für Behinderte und etwas für die Transparenz.

Alle unsere Anträge wurden abgelehnt.

Was sagt uns das über die anderen Fraktionen?

 

Das sollte man zumindest wissen, wenn man das nächste Mal darüber nachdenkt, diesen Leuten seine Stimme zu geben!

 

Zur Recherche: Unsere Anträge liegen im Bürgerinformationsportal der Stadt Wolfsburg.

https://www.wolfsburg.de/.../buergerinformationsportal

Hier finden Sie die Tagesordnung der Ratssitzung:

https://ratsinfob.stadt.wolfsburg.de/to010...

A2021/ 610

A2021/ 612

A2021/ 622

A2021/ 624

A2021/ 625

A2021/ 626

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schlick

Fraktionsvorsitzender


Wir möchten Ihnen mitteilen, dass sich kürzlich die AfD-Fraktion für
den Rat der Stadt, für die kommende Legislaturperiode, erneut
gegründet hat.

In der Geschäftsstelle der Fraktion wurde die Geschäftsordnung
unterzeichnet und die Meldung an Herrn Oberbürgermeister
Weilmann ist erfolgt.

Nun kann die Ausrichtung auf die Arbeit der kommenden fünf Jahre

erfolgen! Wir freuen uns riesig auf die vielfältigen Aufgaben, die vor

uns liegen! Wolfsburg stehen wichtige fünf Jahre bevor, die wir- wie
gewohnt- positiv beeinflussen wollen!