Sexueller Übergriff an einer 13jährigen im Badeland 11.01.2019:

Ich habe nun lange darüber nachgedacht, wie man solche Vorfälle, wie die vor über zwei Wochen erfolgte- und erst kürzlich bekannt gewordene- sexuelle Belästigung einer 13-jährigen im Badeland durch eine Gruppe afghanischer Zuwanderer in Zukunft verhindern kann (Die WN berichtete erst nachdem ein Bürger nachgehakt hatte).

 

Mehr Security, mehr Kameras, mehr Aufklärung bei den Zugewanderten, kulturelle Kompetenz fördern mittels mehr Integrationskursen...

Alles richtig!

Habe ich auch bei anderen Städten schon mitbekommen, dass sie so reagieren, sobald es Probleme gibt.

Essener Freibad zum Beispiel, oder das Fellbacher Freibad.

 

Nur, ich habe kaum noch Hoffnung, dass es damit alleine getan ist!

 

Mein Bundestagskollege, Jens Kestner, forderte nun in einer Pressemitteilung ein Badeverbot für die jungen Asylbewerber und ich wurde gefragt, ob ich das auch so sehe.

 

Nun, im Grunde ja! Vielleicht mit Differenzierungen. Vielleicht erstmal für einen gewissen Zeitraum.

Aber im Grunde: Ja!


 "Hausverbot für junge Asylbewerber" hört sich schlimm an!

Hört sich Rassistisch an!

Hört sich populistisch an!

Jeder, der eine solche Forderung ausspricht, hat sofort ein Rechtfertigungsproblem: Hat er was gegen Ausländer generell?

Sieht er denn nicht, dass auch Deutsche vergewaltigen? Meist Familienangehörige?

Gab es nicht hier und da schon immer Probleme mit jungen Männern?

Auch Deutschen?

 

Nein, ich habe nichts gegen Ausländer generell!

Ja, auch deutsche junge Männer machen hier und da Probleme!

Und etwas nicht anzusprechen, nur um nicht als böser Populist dazustehen, ist mehr Feigheit und Sorge um den eigenen Ruf, als Sorge um das Wohl seiner Mitmenschen!

Und Rassismus wäre es meiner Meinung nach, wenn man ohne Anlass ein solches Verbot aussprechen würde, nur weil man diese oder jene Gruppe hassen würde oder als minderwertig betrachten würde (mir eine solche Haltung zu unterstellen, würde ich mich vehement erwehren!). Nicht aber, wenn es einen konkreten Bezug zur Abwendung einer Gefahr ist! Also ein Handeln aus einer gebotenen Handlung heraus.

 

Auffällig oft sind meiner Meinung nach junge Männer aus gewissen Kulturkreisen in den letzten Jahren in ähnlichen Situationen, wie hier im Badeland in Erscheinung getreten! Es betrifft also meiner Auffassung nach keine Einzelfälle und nicht nur das Badeland.

Und das ist nicht normal!

 

Man würde doch erwarten, dass man sich in der Gastgesellschaft schon aus Dankbarkeit, entsprechend der Gesetze und Gepflogenheiten, gesittet verhält!
Wer würde im umgekehrten Fall- sollte er einmal in einem anderen Land Schutz finden, die dortigen Kinder und Frauen angehen?
Wer würde es sich als Deutscher speziell in Afghanistan erlauben?

 

Jetzt kommen bestimmt wieder die immer gleichen Einwände.

„Ein Badeverbot- wie soll man das durchsetzen?“

„Ein Badeverbot für eine spezielle Gruppe lässt sich doch gar nicht umsetzen, ohne gegen das Grundgesetz zu verstoßen!“

Dann muss man halt einen Weg suchen und finden, der gesetzeskonform umzusetzen ist!

 

Im Zweifel muss man halt die Gesetze so ändern, dass der Staat seine Bürger wirksam schützen kann und speziell kann man ja mal anfangen, die bestehenden Gesetze  auch anzuwenden!
Wer nicht unberechtigt einreist, der kann hier nicht zum Problem werden!

Wer hier nach Ablehnung seines Asylantrages ausreisepflichtig wird, der ist eben auch konsequent zurückzuführen! Und wer gegen sein Gastland kriminell wird, der hat auch das Recht auf Schutz verwirkt!
Zugegeben ist Afghanistan kein Land in das man wohl gerne zurück kehrt, aber wir haben solche Fälle auch mit Angehörigen anderer Staaten sehen und lesen müssen, die als sicher gelten und trotzdem gibt es keine Fortschritte bei den Rückführungen!

 

Ich weiß, in unserer Gesellschaft wir alles sofort tot diskutiert und am Ende ändert sich gar nichts!

 

Wir müssen aber handeln, denn so kann es nicht weitergehen!

 

Wie? Das weiß ich in jeder Einzelheit auch noch nicht!

Ja, vielleicht ist es daher populistisch! Ja, vielleicht ist es aktionistisch!

Aber gar nichts zu tun heißt, die eigenen Leute im Stich zu lassen! Im Zweifel 13-jährige Mädchen!

 

Einfach nicht mehr zu informieren, damit diese und ihre Eltern nicht beunruhigt werden, setzt unsere Kinder einem Risiko aus!

Man verhält sich anders, wenn man gewarnt wird!

Dies nicht zu tun, lässt immer neue Opfer „ins offene Messer laufen“!

Gar nichts zu tun, führt also zu immer mehr Opfern!


Ein Badeverbot für die Gruppe aus denen die Täter kamen, hört sich hart an!

 

Gegenfrage:

Wie hört es sich denn an, ein Badeverbot für die Gruppe der Opfer zu erwirken?

 

Das wird nämlich auf lange Sicht passieren!
Die Opfer werden immer mehr und am Ende traut sich niemand mehr, seine Tochter alleine zum Baden zu lassen.

Am Ende schränken sich die Opfer- junge Frauen- ein und meiden Orte, an denen Sie ein Risiko eingehen!

Am Ende einer solchen Entwicklung stehen vielleicht getrennte Schwimmzeiten?
Ist es das, was man wirklich möchte?

 

Handelt man nicht gegen die Täter, dann erwirkt man ein Unterlassen gegen die Opfer!

Und dies darf auf keinen Fall geschehen!


 Vielleicht muss man unabhängig möglicher (ebenfalls populistischer) Überschriften in der Presse, die sich gegen diejenigen richtet, die solche Forderungen wie Kollege Kestner stellen, auch mal ein Zeichen setzen, das sagt: "Wir schützen die Gruppe der Opfer und wir handeln gegen die Gruppe der Täter"!
Ein Zeichen, dass diese Gruppe auch versteht und Sie nachhaltig Beeindruckt!

Jedenfalls mehr als ein "Du du" und einen Stuhlkreis zu bilden und es ansonsten alles irgendwie ganz schlimm zu finden und sich um eine Instrumentalisierung zu fürchten, um dann den Kampf gegen Rechts zu intensivieren!
Baden für eine gewisse Zeit als Reaktion einschränken, könnte dagegen bei der Gruppe der Täter aufhorchen lassen!. Beispielsweise mit Türsteher geregelt- zur Not wie in der Disco.

In größeren Gruppen nur unter Aufsicht eines Betreuers baden- warum nicht?
Der Staat lässt diese Leute ins Land und hat also auch dafür zu sorgen, dass von Ihnen keine Gefahr ausgeht!

 

Man muss einfach auch mal zu Kenntnis nehmen, dass junge Menschen aus vornehmlich muslimischen Herkunftsländern anders sozialisiert sind!

Frauen haben dort keinen so großen Stellenwert, die Gleichberechtigung wird dort nicht gelebt!

Eine Trennung der Geschlechter ist dort in vielen Situationen Alltag!

 

Dies dürfen wir hier aber nicht akzeptieren!

 

Wir müssen unmissverständlich klarmachen, dass wir hinter unsere Errungenschaften einer freien und gleichberechtigten Gesellschaft nicht wieder zurück treten wollen und werden!

 

Wer auch immer von diesem Vorfall wusste bei Polizei, Staatsanwaltschaft und den Medien- und damit meine ich alle Medien- der hat sich falsch damit entschieden, den Fall nicht öffentlich werden zu lassen!
Es dient auch nicht dem Opferschutz!
Opfer- das habe ich oben ausgeführt- wird es immer neue geben, solange man potentielle Opfer nicht mehr informiert und warnt und man nicht entschlossen gegen die Täter handelt!
Opferschutz: Das bedeutet für mich keine näheren Einzelheiten zu der Person angeben, wie Name, Adresse, genaues Alter, etc.

 

Ein Opferschutz, der den gesamten Vorfall nicht mehr nennt, ist Täterschutz!

 

Und die Täter?
Die sind keine kleinen Kinder mehr!
Es sind Volljährige bis vollständig Erwachsene!

Wenn man es genau nimmt, handelt es sich außer dem Übergriff um Pädophilie!

Die Täter nicht namentlich zu nennen, kann aus Persönlichkeitsgründen statthaft sein!
Sie aber gar nicht mehr zu erwähnen, ist nicht in Ordnung!

Warum erfahren Sie diese Milde? Niemand will ihre Köpfe auf Plakaten sehen, aber wir wollen reinen Wein eingeschenkt bekommen!

Was waren das für Typen?! Das ist wichtig, um den ganzen Vorgang richtig einschätzen zu können!

 

Jede Zeitung, die diesen Vorfall kannte und sich dazu entschloss, nicht darüber (allgemein) zu berichten, hat in meinen Augen ihren Auftrag der Information verfehlt und ist evtl. positivem Rassismus verfallen!

Man nennt die Täter nicht mehr, um "keine unnötigen Ressentiments zu schüren".

 

Das zeugt von einem Misstrauen gegen die eigenen Bürger, so als würden diese sofort mit Heugabeln und Fackel durch die Straßen rennen.

Ich denke, dem ist nicht so!

Die Deutschen wollen aber auch nicht getäuscht und hintergangen werden!

Die Leute wollen ehrlich informiert werden!
Sie wollen wissen was los ist!

Damit Sie auch den Verantwortlichen zur Not Feuer unter den Hintern machen können um Ergebnisse einzufordern!

Damit Sie selbst entscheiden können, welchen Risiko Sie sich oder ihre Kinder aussetzen möchten oder welche Politiker Sie für ihr Nicht-Handeln abwählen möchten!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schlick                                                        Wolfsburg, 11.01.2019 

 

 

Lesen Sie dazu auch folgende Artikel:

https://www.wolfsburger-nachrichten.de/wolfsburg/article216172823/Maenner-betatschen-13-Jaehrige-im-Badeland.html?fbclid=IwAR0s0YC1qDpBjO05kIp5ZPNnQArxSSVXHzmhp82YZmJT33whE_GJAyu2VUc

 

 

http://www.waz-online.de/Wolfsburg/Stadt-Wolfsburg/13-jaehriges-Maedchen-im-Badeland-sexuell-belaestigt