Pressemitteilung der Ankündigung von Gewerkschaftssekretär Joachim Fährmann AfD-Kader aus der IG-Metall rauszuwerfen- 22.11.2019:

Die Äußerungen von Joachim Fährmann in den Wolfsburger Nachrichten haben mich erschreckt!
Darin ruft er quasi zu politischen Säuberungen innerhalb der Gewerkschaft auf!
Die Ankündigung eines Gewerkschaftssekretärs, „aktive Kader der AfD aus der Gewerkschaft zu werfen“, sind unerhört!
Er handelt damit gegen die Satzung der IG-Metall, die eindeutig eine Unabhängigkeit von politischen Parteien und eine Gleichberechtigung auch bei unterschiedlichen Weltanschauungen vorsieht!


Seine Äußerungen sind für mich ein Zeichen, dass sich ein Teil der Gewerkschaft radikalisiert hat und versucht, die IG-Metall zu politisieren! Die Gewerkschaft ist aber KEINE Partei!
Zweifellos soll der gemeinsame Kampf für Arbeitnehmerrechte und bessere Arbeitsbedingungen nicht mehr der einende Charakter sein, sondern eine vorgegebene, linke Gesinnung!
Dadurch entsteht die Gefahr, dass die Gewerkschaft ihre politische Neutralität verliert! Dies hat das Potential, die Arbeitnehmerschaft zu spalten!

 

Ein weiteres Alarmsignal ist für mich der gemeinsame Aufruf der IG-Metall mit Linksextremen, den Parteitag der AfD- einer demokratisch legitimierten Partei- zu verhindern!
Dadurch verletzt die Gewerkschaft die Grundrechte der AfD-Mitglieder!
Auch dieses Verhalten ist nicht hinnehmbar!


Tatsächlich fördert die IG-Metall seit vielen Jahren durch Lehrgänge das politische Engagement der Bürger indem sie die Mitglieder dazu ermutigt, sich politisch einzubringen.

Man möchte neuerdings einschränken: Nur wenn die Richtung des politischen Engagements den Mitgliedern des Vorstandes genehm ist!
Damit widerspricht sich die IG-Metall selbst, denn sie hält sich ja immer für besonders tolerant!


Eine starke Gewerkschaft ist wichtig!
Sie wird gebraucht, um Arbeitnehmern gegenüber Konzernen und Arbeitgebervereinigungen eine Stimme zu geben, Tarifverträge auszuhandeln und allgemein bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder zu erreichen!
Das gelingt aber nur, wenn Sie überparteiisch bleibt und darauf verzichtet, bestimmte politische Meinungen als verbindlich für ihre Mitglieder vorzugeben!

Als langjähriges Gewerkschaftsmitglied und Vorsitzender der AfD Wolfsburg kann ich nur hoffen, dass die Meinung von Herrn Fährmann nur eine Einzelmeinung innerhalb der IG-Metall ist und die Selbstheilungskräfte groß genug sind, um am bisherigen Kurs festzuhalten- nämlich überparteilich die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten!

 

Gerade in Zeiten von Zeitarbeit und Globalisierung, Minirenten und steigender Steuerlast sind geeinte Gewerkschaften wichtig, um für ihre Mitglieder zu kämpfen!
Und damit meine ich ALLE Mitglieder, nicht nur die, die das richtige Parteibuch haben!

 

Vielleicht haben Sie Lust und Zeit, sich tiefer mit dem Thema zu beschäftigen.

Unter: https://www.afd-kreis-wolfsburg.de/zur-ankündigung-von-gewerkschaftssekretär-joachim-fahrmann-afd-kader-aus-der-ig-metall-rauszuwerfen/

habe ich versucht, das Thema etwas genauer zu beleuchten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Schlick

Gewerkschaftsmitglied und Vorsitzender der AfD Wolfsburg