Die AfD-Stadtrats-fraktion:

Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg besteht derzeit aus 3 Mitgliedern.

Fraktionssprecher: Thomas Schlick (Finanzen/ Strategie und Stadtplanung/ Verwaltungsausschuss/ Migration/ internationale Beziehungen / Kultur)
Stellvertretender Fraktionssprecher: Egbert Diekmann (Schule/ Jugend/ Bürgerdienste)
Fraktionsmitglied: Krystyna Göpfert (Soziales/ Gesundheit/ Klinikum/ Sport)


Einladung zur Dialogveranstaltung mit der AfD-Fraktion im Rat der Stadt.

 

Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg lädt alle Bürger für den kommenden Samstag, 13.11.2021 um 11:00 Uhr zu einer Dialogveranstaltung in den Bürgersaal des „Treffpunkt am Markt“ in Westhagen, Jaener Straße 39a ein.

 

Ziel ist es, mit den Bürgern ins Gespräch über die Stadtratsarbeit der nun beginnenden Ratsperiode zu kommen.


Die Bürger können die Veranstaltung nutzen, um die Mitglieder der Fraktion informieren, was ihnen auf dem Herzen liegt, Fragen zu stellen oder Hinweise zu geben, was mögliche Themen für den Rat oder seine Ausschüsse wären.

Aufgrund der Vorgaben, finden für die Veranstaltung die 3-G-Regeln Anwendung.
Zutritt haben also nur Personen, die entweder geimpft, genesen oder getestet sind.
Im Gebäude muss- vom eigenen Sitzplatz abgesehen- eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden und Kontaktdaten werden durch das Restaurant erfasst. Es kann alternativ die e-guest-App genutzt werden.

Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis 13:00 Uhr.

 

Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schlick

Fraktionsvorsitzender


Kommentar zur konstituierenden Ratssitzung vom 3.11.2021

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Leider wurde in der bisherigen Berichterstattung über die erste Ratssitzung der gerade begonnenen Ratsperiode nur sehr spärlich über die Anträge der AfD-Fraktion berichtet und damit einige entscheidende Abläufe während der konstituierenden Ratssitzung vom 3.11.21 ausgespart.
Daher möchten wir auf diese sehr spannenden Vorgänge gerne nochmal hinweisen.

Die AfD-Fraktion hatte zahlreiche Anträge zur neuen Geschäftsordnung, zur Fraktionsmittelsatzung und der Satzung über die Entschädigung der Ratsmitglieder eingebracht.

Damit es auch die Bürger verstehen, die nicht vor Ort oder im Livestream waren, dazu folgende Erläuterungen:

Zuerst einmal wird die Demokratie durch die anderen Fraktionen nun noch weiter beschädigt, als durch die Landes-Fraktionen bereits schon durch die Änderung der Ausschusssitze-Verteilung. Die feinen "Demokratie-Verteidiger" im Rats-Rund haben am Mittwoch nämlich den Fraktionen EIN DRITTEL der Redezeit für Fraktionsstellungnahmen gestrichen!

Soviel zur Debatten-Kultur, zum Demokratischen Prozess usw.

 

Übrigens gibt es solche und ähnlich gerichtete Ansätze derzeit in vielen Kommunen in Niedersachsen. Redezeiten werden gekürzt, teilweise soll man nur einmal zu einem Thema reden dürfen.

Geschäftsordnungen werden angepasst. Sehr häufig durch das Hausrecht ergänzt, so als wollte man sich schon einmal darauf vorbereiten, unliebsame Redner aus dem Saal werfen zu lassen. Frage: Was erwartet man denn in diesen 5 Jahren? Unflätige, unsachliche Reden bin ich persönlich bisher fast ausschließlich von den anderen Fraktionen gewohnt gewesen, die teils beleidigend waren und trotzdem nicht vom Vorsitzenden ermahnt wurden (Ich bin gespannt, ob sich daran nun etwas ändern wird).


Nebenbei bemerkt haben wir unter anderem deswegen und wegen seiner teilweise Unfähigkeit, sich im Amt neutral zu verhalten und eben nicht Partei zu ergreifen, den für den Ratsvorsitz vorgeschlagenen Herrn Krüger nicht gewählt, sondern gegen Ihn gestimmt.

Einige Male in der letzten Ratsperiode hat er Beleidigungen anderer zugelassen und nicht gerügt, aber die Erwiderung darauf dann skandalisiert oder zu unterbinden versucht.
Etliche Male ist er Oppositionspolitikern ins Wort gefallen und hat versucht, ihre durch die Geschäftsordnung garantierte Redezeit zu beschneiden, während Parteifreunde Minutenlang vom eigentlichen Thema abschweifen- und ihre Redezeit überziehen durften.

So ein Mann ist als Ratsvorsitzender aus unserer Sicht untragbar, aber passt wohl perfekt in die heutige Zeit und zu diesem Rat!

 

Mit den Neuregelungen der Redezeiten und der Regularien rund um Geschäftsordnungsanträge in einigen Kreisen scheint sich also insgesamt allerorten etwas anzubahnen und es riecht nicht nach mehr Demokratie, sondern es riecht verdammt nach mehr Kontrolle, und mehr Möglichkeiten, die Opposition zu bekämpfen!

 

Danach haben sich die Fraktionen aus der Stadtkasse kräftig bedient, indem Sie ihren Kollegen in den Ortsräten die gleiche (hohe) Aufwandsentschädigung von 20€ beschließen. Eine Gleichbehandlung wäre ja noch einzusehen, aber dass diese nicht kostenneutral umgesetzt wurde, ist von uns deutlich bemängelt worden!

Kosten für die Stadt: Rund 20 000€ extra.
Warum konnten die Ratsmitglieder (von denen ja zumindest einige, nämlich die, die in der letzten Ratsperiode schon im Amt waren eine entsprechende technische Ausstattung bereits haben) nicht auf etwas Geld verzichten und dementsprechend hätten die Ortsräte etwas mehr bekommen? Aber Politiker geben nicht gerne etwas ab, was ihnen bereits einmal gegeben wurde.
Darum gibt es immer nur den Weg zu noch mehr. Sie zahlen es ja nicht aus der eigenen Tasche. Es zahlt ja wie bei allen ihren Entscheidungen die „Allgemeinheit“.

Dann haben dieselben Leute, die ständig davon reden, zu Fuß zu gehen oder das Klima zu schützen, indem man aufs Fahrrad umsteigt sich völlig uneigennützig die unentgeltliche Parkkarte für Ratsleute gesichert. Zur Erinnerung: Dieselben Leute haben in der letzten Legislaturperiode die Parkgebühren bereits mehrfach erhöht und faseln davon, dass Parken noch teurer werden muss! Sie selber nehmen aber offensichtlich nicht das Rad und selber wollen Sie ihre Parkkarte auch nicht zahlen!

Um das noch zu toppen wurde die Bezahlung der Fraktionsmitarbeiter um eine Entgeltstufe aufgestockt im Vergleich zur ursprünglichen Planung. Es erhalten die Beschäftigten der Fraktionen nun also die Stufe E12 aus dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes und damit genauso viel, wie ein Bereichsleiter mit Personalverantwortung und überragender Leistung und Verantwortung in seiner Führungsaufgabe.

Respekt!

Der Rechnungshof kritisierte übrigens, dass es keine klaren Regeln in Wob gäbe, die die Eingruppierung in den TVöD regeln. Nun gibt es Sie und jeder kann sich ausmalen wie und warum man zu diesen Regeln kam und ob das eine objektive und gerechte Eingruppierung im Sinne der Stadt oder im Sinne der Fraktionen ist.

 

Für mich ist dieser Vorgang und das Ding mit der Parkkarte ein deutliches Zeichen dafür, dass Politik nicht sparen kann!

Zumindest nicht bei sich selbst!

Es werden immer gleich Wege gesucht, um Verlorenes zu kompensieren, sich um Einschnitte bei sich selber zu drücken, während man der Allgemeinheit ständig Einschnitte abverlangt.

Merken Sie es sich für die Zukunft: Politiker sparen nie bei sich selbst! Nie!

 

Wir haben diese Vorlagen (V2021/ 0003, V2021/ 0005 und V2021/ 0007) jedenfalls abgelehnt, nachdem unsere Änderungsanträge dazu keine Mehrheit fanden.

Im Wahlkampf hundertmal gehört: „Kinder und Jugendliche wollen mehr Mitsprache- Ich (Herr/ Frau XY) werde dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche ernst genommen werden, sich beteiligen können, in allen Ausschüsse des Rates Gehör finden“.
Was wurde da nicht alles versprochen, von den anderen Kandidaten… In jeder Runde überbot man sich und schmierte den jungen Leuten Honig ums Maul.

 

Nun, unser Antrag gestern sollte Vertreter der jungen Leute zu einer beratenden Stimme in mehreren Ausschüssen verhelfen.

Abgelehnt.

Das sind die gleichen Leute, die dann im Wahlkampf versprechen: "Kinder und Jugendliche sollten in allen Ausschüssen mit Stimmrecht vertreten sein".

Was für Heuchler! Naja, die Wahl ist vorbei und die Stimme hat man bekommen.
Ich musste mir für meine oft zurückhaltenden Worte oft anhören, ich hätte nichts für die jungen Leute übrig (was glatt gelogen ist).
Ich war einfach nur ehrlich und hab die Kinder nicht belogen und hab auch nach der Wahl so gehandelt, wie ich vor der Wahl gesprochen habe.

Eine gute Lektion für alle die, die dieses Mal Erstwähler waren: Kein Wort glauben von dem, was ein Politiker vor der Wahl sagt!
Werden euch viele unrealistische Versprechungen gemacht, dann Misstrauisch werden! Meist will man euch damit nur die Stimme entlocken und danach erinnert sich niemand mehr an seine Versprechen.

 

Tausendmal gehört in den letzten fünf Jahren: "Wie kann man nur der AfD den Vorsitz im Migrationsausschuss überlassen?

Der ist doch sooo wichtig, der ist doch so ein SPD-Ur-Thema..."

Wie wichtig den anderen Fraktionen- speziell der SPD der Ausschuss wirklich ist, konnte man nicht nur in den vergangenen Jahren daran sehen, wie wenig man sich inhaltlich an dem Ausschuss beteiligt hat, sondern auch daran, dass ALLE Fraktionen den Ausschuss bis zuletzt liegen ließen und er dann letztendlich übrig war und nun von der CDU geleitet wird- die sich in den vergangenen Jahren hier auch nicht mit Beteiligung und Ruhm bekleckert hat.
Bemerkenswert, dass dieser Vorgang bisher keinem Journalisten aufgefallen ist.

Was haben die Politiker nicht alles versprochen, für mehr Transparenz zu sorgen!

Gestern wollte die AfD die Einrichtung eines Personalausschusses beschließen, um für mehr Transparenz zu sorgen. Der Antrag kam natürlich nicht durch, da es den Heuchlern der anderen Parteien eben NICHT um mehr Transparenz geht!

 

Wenn ich an das Thema behindertengerechter Aufzug für das Schloss Fallersleben denke: Da wurde ja immer so getan, als ob die SPD die Einzigen wären, die sich für die Belange der Behinderten einsetzen würden. Was wurde da gewühlt- scheiß egal auf Denkmalschutz!

Ich vermute ja, man wollte das Thema unbedingt noch in der Ratsperiode zum Abschluss bringen, quasi als Leistungsbilanz vor der Wahl nochmal Punkte sammeln.

Es ging der SPD meiner Meinung nach nicht um die Belange der Behinderten (schon gar nicht um den Schutz des Gebäudes), sondern einfach darum, sagen zu können "hier, das haben wir in Herrn Mohrs Amtszeit noch geregelt".

Für diese Theorie spricht folgender Vorgang: Der neue Oberbürgermeister machte gestern einen Vorschlag, die Vertreter der Behinderten beratend in den Strategieausschuss mit aufzunehmen. Es berichtete zumindest davon, dass entsprechende Wünsche an ihn heran getragen wurden.

Ich fand die Idee super und machte mir den Vorschlag zu eigen, denn von Wünschen wird niemand satt, es braucht einen Antrag aus dem Rat, um in die Vorlage der Geschäftsordnung zu kommen. Da sich von den Anderen niemand regte, meldete ich mich.

Ich stellte den Antrag, diesen Vorschlag von Herrn OB Weilmann in die Geschäftsordnung mit aufzunehmen.

Plötzlich waren die Belange der Behinderten doch nicht mehr ganz so wichtig!

Vielleicht, weil die AfD den Vorschlag Weilmanns aufgegriffen hatte und zum Antrag machte und nicht eine der anderen Fraktionen, wollte man lieber nochmal darüber diskutieren. Ich spürte, dass die anderen Fraktionen meinem Änderungsantrag nicht zustimmen würden. Dann wäre das Thema für eine Weile erstmal vom Schirm verschwunden.

Also zog ich meinen Antrag wieder zurück. Mir geht es schließlich um die Sache bzw. um die betroffenen Menschen. Den anderen Fraktionen ging es ganz offensichtlich ums Taktieren.

Niemals hätten die für einen AfD-Antrag gestimmt, scheiß auf die betroffenen Bürger!

So wichtig seid ihr denen also in Wirklichkeit!

 

An all diesen Dingen sieht man mal wieder: Versprechungen sind das eine- Taten sind etwas ganz anderes!

 

Die AfD-Fraktion hat gestern (mehrfach) etwas für die Stadtkasse tun wollen, etwas für die Demokratie, etwas für Kinder und Jugendliche, etwas für Behinderte und etwas für die Transparenz.

Alle unsere Anträge wurden abgelehnt.

Was sagt uns das über die anderen Fraktionen?

 

Das sollte man zumindest wissen, wenn man das nächste Mal darüber nachdenkt, diesen Leuten seine Stimme zu geben!

 

Zur Recherche: Unsere Anträge liegen im Bürgerinformationsportal der Stadt Wolfsburg.

https://www.wolfsburg.de/.../buergerinformationsportal

Hier finden Sie die Tagesordnung der Ratssitzung:

https://ratsinfob.stadt.wolfsburg.de/to010...

A2021/ 610

A2021/ 612

A2021/ 622

A2021/ 624

A2021/ 625

A2021/ 626

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Schlick

Fraktionsvorsitzender

Schließung der Geschäftsstelle aufgrund der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise:

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Von den Einschränkungen durch die Corona-Krise ist auch unsere Geschäftsstelle betroffen!

Um Infektionen möglichst einzudämmen haben wir uns daher dazu entschlossen, unsere Geschäftsstelle bis auf weiteres für Besuche und Publikum zu sperren.
Termine vergeben wir nur nach vorheriger Absprache unter Telefon 0151-23010387 oder unter der E-Mail afd-fraktion@stadt.wolfsburg.de.

Wir hoffen auf ihr Verständnis für diese Maßnahme, die sowohl Sie als auch unsere Mitarbeiter schützen soll. Natürlich arbeiten wir "hinter den Kulissen" für Sie weiter und werden sowohl im Rat, als auch in den Ausschüssen (sofern diese stattfinden) weiter präsent sein und mitarbeiten im Sinne unserer Wähler. Wir wollen auch weiter für Sie ansprechbar sein für ihre Hinweise, Sorgen, Probleme, Lob oder Fragen.
Darum kontaktieren Sie uns bitte unter der genannten Telefonnummer oder über unsere E-Mail-Adresse. Wir werden uns bemühen, trotz Corona-Virus uns um ihre Anliegen bestmöglich zu kümmern!

Wir hoffen, dass wir alle gemeinsam schnell und möglichst gesund durch diese Krise kommen!

Es grüßt Sie herzlich

Ihre AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg .


Achtung: Derzeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung!

Die Geschäftsstelle ist derzeit wegen der Vorsorgemaßnahmen bezüglich des Corona geschlossen!

 
Sie können uns gerne zu den Öffnungszeiten besuchen oder einen Termin vereinbaren. Unsere Geschäftsführerin, Frau Schroeder, hilft Ihnen gerne auch per Telefon oder E-Mail weiter!

 

Die Kontaktdaten der Geschäftsstelle sind:

 

AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfsburg

Goethestraße 46

38440 Wolfsburg

Telefon: 05361-28-1138

E-Mail: afd-fraktion@stadt.wolfsburg.de

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag:            10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und

Montag bis Donnerstag:     13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

und nach Vereinbarung