Zu Gauland und die Causa "Boateng":

Man kann dieser Tage das Gefühl haben, dass unsere politischen Gegner wieder zu einer Großoffensive gegen die AfD blasen. Dabei überstürzen Sie sich geradezu um aus jedem Satz und aus  jedem unvorteilhaften Foto eine Anti-AfD-Story zu machen. Sie arbeiten dabei immer öfter mit unlauteren Mitteln.

 

Dabei ist es ihnen zuerst gelungen, die Diskussion über die Schokoriegel mit der AfD zu verbinden.

 

Gelungen ist Ihnen das, indem Sie einen Satz aus einem Gespräch mit Herrn Gauland und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" aus dem Zusammenhang gerissen haben und mit einer unpassenden Überschrift versehen haben, die suggerieren soll, dass Herr Gauland ein Rassist sei, der Herrn Boateng nicht leiden mag.

 

Schon diese Zusammenstellung aus unautorisierten, unbewiesenen Gesprächsfetzen und der Überschrift „Gauland beleidigt Boateng“ ist eine Zumutung!

 

Beweisen wollten Sie die angebliche Aussage Gaulands nicht, weshalb die Journalisten den genauen Wortlaut auch lieber nicht veröffentlicht haben.

Zudem sollen Sie den Namen Boateng überhaupt erst in das Gespräch mit eingebracht haben.

 

Die „wasserdichten“ Aufzeichnungen des Gesprächs erwiesen sich mittlerweile als handschriftliche Notizen der beiden Journalisten.

Trotzdem haben quasi alle deutschen Medien den vermeintlichen Satz als große Story ausgewalzt und Herrn Gauland und der AfD übel ausgelegt.

Und das, trotz der Tatsache, dass Herr Galuand in dem besagten Satz- wenn er ihn denn so gesagt hätte- Herrn Boateng überhaupt nicht beleidigt hat, sondern wenn überhaupt, etwas über diejenigen Menschen sagte, die so denken.

Sei´s drum, viele Leser in Deutschland wollten oder konnten das nicht so erkennen. Manche wollen halt lieber das bestätigt sehen, was Sie schon vorher über die AfD dachten und die Medien lieferten ja auch dementsprechend.

 

Sieht man nämlich die Aussage als das, was sie ist, dann steckt darin eine korrekte Feststellung, wie die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ bemerkt haben. Diese haben kürzlich eine Studie zum Alltagsrassismus veröffentlicht: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/30/studie-rassismus-bei-wohnungssuche-ist-alltag-in-deutschland/

 

Also wäre Gauland selbst im schlechtesten Sinne immer noch bei der Wahrheit.

 

Um die geht es den Journalisten heute aber oft gar nicht mehr.

„Erst mal mit Dreck werfen- irgendetwas wird schon hängen bleiben“.

Als wenn noch mal nachgelegt werden musste, war die nächste Welle die, dass der AfD angedichtet wurde, sie treibe mit rassistischen Aussagen ein perfides Spiel. „Einer spricht aus- der Andere dementiert“. Die AfD würde die Medien damit „gezielt herein legen“:

http://www.huffingtonpost.de/christian-wolff/afd-ekelhafte-masche_b_10198322.html?utm_hp_ref=germany

 

Das macht in meinen Augen den Bock zum Gärtner. Die Medien, die schon bei der Schießbefehl-Geschichte mit Frau Petry ein übles Spiel gespielt haben und dies jetzt mit Herrn Gauland tun, stellen sich als missbrauchtes Opfer dar. Pfui!

 

Schon bei der Schießbefehl-Geschichte wurde der vermeintliche Skandal der Interviewten regelrecht in den Mund gelegt. Die Aussage von Petry war lediglich die Wiedergabe des Gesetzestextes.

 

Dann wurde der AfD ein Machtkampf angedichtet aufgrund der Twitter-Nachricht von Frau Petry, die sicherlich der ganzen Sache den Wind aus den Segeln nehmen wollte.

Aber wenn jemand etwas partout falsch verstehen will, dann ist jedes noch so gut gemeinte Wort neues Öl ins Feuer.

http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-aeusserung-ueber-boateng-afd-politiker-verteidigen-gauland-und-kritisieren-petry_id_5578519.html

 

Aus dem Tweet von Petry zu folgern, dass die AfD gespalten ist, ist hanebüchener Unsinn!

Es ist lediglich der Versuch, intern Unfriede zu stiften und eine Spaltung der Partei herbeizuschreiben.

 

Nach 2 Tagen Überlegung meinerseits, was ich von dem Ganzen halten soll, bleibt bei mir der Eindruck einer medialen Inquisition und ich frage mich: WER steuert solche Anti-AfD-Medien-Kampagnen? Warum werden Journalisten mit solchen Verdrehungen zu Helfern unserer politischen Gegner? Worin liegt ihr Gewinn darin?

Und Boateng tut mir leid. Er wurde in einen Kontext in die Öffentlichkeit gesetzt, den er sich nicht ausgesucht hat. Er wird für eine mediale Propaganda gegen die AfD benutzt!

Und eines ist nun völlig klar: Die Medienlandschaft ist für AfDler vermintes Gelände! Jede Regung, jede Pose, jeder Satz wird negativ ausgelegt. Dagegen die Regierung auch bei völliger Ahnungslosigkeit noch positiv dargestellt. Man kann unseren Leuten auch nicht vorwerfen, sie würden über jedes Stöckchen springen und prompt in einem Fettnäpfchen landen- dieses wird schließlich in unzähligen Variationen extra aufgebaut. Dadurch zu kommen, ohne der Presse den Vorwand für den nächsten „Skandal“ zu liefern ist schier unmöglich.

 

Beispiel: Nachdem CDU und SPD in Umfragen unter die magische 50%-Hürde gefallen sind und nun nicht einmal mehr über eine eigene Mehrheit verfügen würden, haben RTL und Stern eine Umfrage bei Forsa durchgeführt. Und siehe da- plötzlich sieht alles ganz anders aus. Die AfD verliert und die Union steht gut da. Garniert wurde die Meldung von einem Foto von Beatrix von Storch, das- sagen wir mal- etwas unvorteilhaft aufgenommen wurde: http://www.focus.de/politik/videos/spd-und-union-legen-zu-neuer-wahltrend-verpasst-der-afd-einen-empfindlichen-daempfer_id_5583726.html

Bitte, zeigt doch auch mal Frau Merkel mit aufgerissenem Mund!

Beispiel 2 ist ein Artikel im „focus“ vom 30.05. in dem über einen Mann berichtet wird, der ein Internetportal betrieben hat auf dem „Hasskommentare“ gepostet wurden (Anonymous.Kollektiv).

Natürlich war das ein „langjähriger AfD-Mann“. der bis mindestens 2014 in der Partei war.

Zur Erinnerung: Die AfD gibt es seit Mitte 2013. Bis 2014 war der Herr also Mitglied. Trotzdem aber langjährig…

Und selbst wenn- was sagt uns das über die restlichen 20000 Mitglieder? Über das Programm der Partei? Und warum nannte sich die Seite „Anonymous“?

 

Ja, dieser Tage wird alles versucht, der AfD etwas an zu dichten.

 

Zum Glück merken doch einige was da vor sich geht:

Der Shitstorm, der nach hinten los ging:

 

http://djv-bb.de/der-shitstorm-der-nach-hinten-los-ging/

 

(lesenswerte Einschätzung vom Deutschen Journalisten-Verband Brandenburg)

 

01.06.2016