In eigener Sache- wie tickt der Thomas Schlick:

Meine Interview, Profile und Aktivitäten zur Bundestagswahl 2017 in den Medien:
Linksammlung
Wahlkampf in Links BTW 2017- Thomas Schl
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Liebe Leser.

 

Noch ca. 6 Stunden sind die Wahllokale geöffnet.

Schon so viele haben inzwischen zur Wahl aufgerufen.

Ich möchte hier jetzt nicht alles das wiederholen, was schon seit Wochen im Wahlkampf thematisiert wurde.

 

Ich möchte aber auf diesem Wege noch einmal Allen, die mich unterstützt haben, ganz herzlich danken!

Das hat Mut gemacht und unsere AfD stärker gemacht.

Danke dafür!


Heute werden wir gemeinsam zu Deutschland stehen!

Fest wie diese Skulptur aus Granit, an der dieses Foto entstanden ist!


Heute AfD wählen!


Heute holen wir uns unser Land zurück!


Viele Grüße, Thomas Schlick

Steckbrief Thomas Schlick für Landeslisten-Wahl 2017-08-19
Bewerbungsvorlage LTW2018_Thomas Schlick
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In letzter Zeit ärgere ich mich zunehmend darüber, dass einige Leute die AfD in die rechte Ecke schieben. Besonders ärgert es mich, wenn man im Zusammenhang mit der AfD die Worte „rechtsextrem“ „rassistisch“ „Nazipartei“ „Islamophob“ „homophob“ „unchristlich“ verwendet.

 

Ich will versuchen, den Anwürfen sachlich zu begegnen, damit die Leute „da draußen“ wissen, wie ich das sehe:

 

Rassistisch das ist für mich jemand, der die Menschen in verschiedene Rassen einteilt. Also schwarze und weiße Menschen, Menschen mit „Schlitzaugen“ und Menschen mit ovalen Augen usw. Das alleine zielt ja erstmal auf Äußerlichkeiten ab und da sind einige Unterschiede zwischen Menschen rund um den Globus ja offensichtlich und jeder Wissenschaftler würde das rein biologisch auch nicht verneinen. Schließlich gibt es auch in der Wirtschaft in solchen Dingen keine Scheuklappen. Eine XXL-Größe in Deutschland ist etwas anderes als eine XXL-Größe in Asien. Das ist auch nicht das Problem. Das ist das Wahrnehmen rein statistischer Unterschiede.

 

Für mich wird es Rassismus, wenn man einer Gruppe Menschen eine bestimmte Eigenschaft zuordnet. Also z.B. „Meine Gruppe ist mehr wert als Deine“ oder „diese Gruppe ist das allerhöchste der Schöpfung, die andere ist Minderwertig“, oder „alle Südländer stinken“.

 

Davon halte ich überhaupt gar nichts. Das lehne ich total ab und ich kann sagen, dass Alle, die ich bei der AfD bisher kennen lernen durfte, nichts mit sowas zu tun haben.

 

Rassismus und AfD passen einfach nach meiner Erfahrung überhaupt nicht zusammen!

 

Obwohl es immer wieder so dargestellt wird, teilt die AfD und ich im Besonderen die Menschen nicht in „gut“ „hochwertig“ oder so ein. Jeder Mensch, egal aus welchem Land er kommt ist bei der AfD willkommen. Wir lehnen niemandem wegen seiner Herkunft ab. Entscheidend ist für uns einzig und allein die innere Haltung. Wenn jemand sich mit den Zielen der AfD identifizieren kann, sehe ich da überhaupt kein Problem. Darum würde ich als Kreisvorsitzender auch Schwarze, Juden, Moslems, Inder oder Pakistanis in unsere Partei aufnehmen. Entscheidend sind halt die Gemeinsamkeiten in der Sache. Möchte jemand mitmachen und teilt unsere politischen Ziele- herzlich willkommen.

Das sehe nicht nur ich so. Viele Leute, mit denen ich bisher diskutiert habe, sehen das ganz genauso.

 

Soviel kann ich sagen: Es gibt in der AfD Wolfsburg keine Rassisten!

 

Ich denke, die vielen Beispiele von Leuten in der AfD die einen Migrationshintergrund haben, sprechen für sich!

 

 

Das Andere ist das Wort „rechtsextrem“.

 

Dazu wieder zuerst das, wie ich das Wort verstehe:

Jemand der „rechts“ ist, vertritt eine besondere Politische Richtung. Diese wird in der deutschen Parteienlandschaft z.B. von den Medien oder politischen Mitbewerbern im politischen Spektrum eingeordnet. Heute als rechts zu gelten, ist einfach. Alle Parteien im Bundestag sind in den letzten zwei Jahrzehnten so stark nach links gerückt, dass jeder, der auch nur den Hauch einer anderen Richtung vertritt automatisch „rechts“ davon steht. Für mich kann ich sagen, dass ich vor 16 oder 17 Jahren wohl noch gut in die CDU gepasst hätte. Denn ich sehe mich als konservativ an, also als Werte-bewahrend. Egal wie man das „rechts“ nun definiert, so versucht derjenige seine politischen Ziele im demokratischen Wettbewerb um Wählerstimmen durchzusetzen. Dafür muss er mit Argumenten den Wähler überzeugen, ihm seine Stimme zu geben. Machen das viele Leute, so hat er genug politische Macht, um seine Politik umzusetzen. Im Übrigen kann ein und dieselbe Person in verschiedenen Themen verschiedene Haltungen einnehmen. In Umweltfragen zum Beispiel fühle ich mich den Grünen manchmal sehr nah, in Dingen der Freiheit manchmal dem Ansatz der FPD vor einigen Jahren. Was Arbeitnehmerrechte angeht, so bin ich sozial eingestellt. Mich auf „rechts“ festlegen zu lassen, gefällt mir also gar nicht!

 

Der „rechts-Radikale“ hingegen hat eventuell noch ähnliche Ziele, ist aber gewillt, diese auch „radikal“ zu vertreten und durchzusetzen. Er will nicht diskutieren, er setzt nicht auf Kompromisse, sondern sieht seine Ziele als Absolut an von denen er keine Abstriche macht. Radikal halt.

 

Dem „rechts-Extremist“  ist jedes Mittel zur Durchsetzung seiner Ziele recht. Er nutzt auch extreme Mittel also z.B. Gewalt und Bedrohung, Einschüchterung, vielleicht Terror bis hin zum Mord.

 

Wird also die AfD in der Öffentlichkeit mit Extremismus in Verbindung gebracht, dann trifft mich dies hart. Denn so viele Menschen ich in der AfD auch begegnet bin- jemanden, der Bomben legen oder Menschen verfolgen würde, habe ich noch nie getroffen. Die AfD hat sich immer wieder für Gewaltverzicht ausgesprochen, für Meinungsfreiheit Andersdenkender und für die Debatte. Das ist nicht radikal und alles andere als Extrem.

 

 

Die Zuschreibung „Nazipartei“ kommt oft in Verbindung mit „völkisch“ oder „NPD light“ oder „NPD im Nadelstreifen“.

 

Das ist nun wirklich der Gipfel der Verlogenheit. Niemals habe ich das Gefühl gehabt, dass die AfD das vierte Reich errichten will oder zumindest das dritte Reich zurück haben will. Wo solche Diffamierungen herkommen, ist mir wirklich schleierhaft. Adolf Hitler und seine Nationalsozialistische Partei haben in keiner der vielen Diskussionen irgendeinen Raum eingenommen. Niemals habe ich Leute mit Hakenkreuzen oder Hitlergruß auf Parteitagen, Landesparteitagen, Kreisparteitagen, Stammtischen, Demos oder sonst wo gesehen. Es gibt keine Verehrung für das Naziregime und so zu tun, als ob die AfD morgen wieder Bücher verbrennen und die KZ´s wieder öffnen würde, ist nichts weniger als perfide. Wer die „Nazi-Karte“ zieht, um gegen die AfD als Opposition Front zu machen, der kann nicht mehr klar denken!

 

Um es ganz klar zu sagen: Die AfD huldigt nicht den Nazis. Sie verehrt nicht Adolf Hitler. Sie strebt nicht eine neue Judenverfolgung an, sie will keinen Krieg mit seinen Nachbarn, sie will keine Rassengesetze, keine Bücherverbrennungen, keine SA, keine SS, kein Rassewahn, keinen Landgewinn im Osten und auch keine Revanche.

 

Hört auf damit, diese unterste Schublade zu ziehen, um euch unliebsame Meinungen aus dem Spiel zu nehmen!

 

Die Aktion der Arbeiterwohlfahrt z.B. fand ich haarsträubend. Da wurde gesagt „ich setze mein Kreuz ohne Haken“ und das war auf die Alternative für Deutschland gemünzt. Wie tief kann man sinken, um der AfD zu unterstellen, sie wolle eine neue Nazi-Diktatur errichten, nur um Landtagswahlen zu beeinflussen? Die AWO sollte wissen, dass wir eine Unvereinbarkeitsliste haben, mit der wir Mitgliedschaften von Leuten verhindern, die rechtsextremen Gruppen angehört haben. Es gibt keine Feindschaft zu Israel oder zu den Juden, es gibt keine Zusammenarbeit mit der NPD,  ach ich könnte viele Beispiele nennen, aber Fakt ist: Das ist Blödsinn, wenn man der AfD sowas unterstellt!

 

Wenn es nur die geringsten Anzeichen für sowas in der AfD geben würde, würden wir das sofort bekämpfen und sollte sich sowas jemals etablieren, würde wohl keiner von unserem KV mehr in der Partei sein.

 

 

Der Vorwurf der „Homophobie“:

 

Es gibt viele Beispiele für Mitglieder der AfD die selbst homosexuell sind. Ich selber habe auch kein Problem mit Homosexuellen. Ich habe niemals erlebt, dass jemand über Homosexuelle hergezogen hätte. Der Vorwurf wird wohl dadurch genährt, dass die AfD gegen das Gender-Mainstreaming ist und die frühe Sexualisierung der Kinder im Schulunterricht ablehnt. Nun, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

 

 

Wie jemand sein Sexleben gestaltet ist ganz allein seine Sache. Wer wen küsst ist für mich absolut uninteressant. Ob es Frauen mit Frauen oder Männer mit Männern tun ist nicht mein Bier. Da mag jeder glücklich werden, wie er will. Schön, wenn jemand einen anderen Menschen gefunden hat, mit dem er glücklich ist und wenn die sich lieben. Homosexuelle können ohne weiteres meine Freunde und in der Partei sein. Das spielt doch bei den politischen Zielen keine Rolle.

 

 

Anders ist es, wenn Kindern im Schulunterricht etwas aufgezwungen wird. Die Kinder sollen ihre Sexualität selbst entdecken und brauchen niemanden, der ihnen dabei den Weg weist. Dass das Tolerant ist, wage ich zu bezweifeln. Für mich ist es übergriffig. Viel wichtiger als ein Unterricht, der Analverkehr oder Gruppensex thematisiert- und zwar in einem Alter, in dem die Kinder noch gar nicht an sowas denken- wäre meiner Meinung jemand, der für das Kind da ist, wenn es merkt, dass es Gesprächsbedarf hat. Eltern, Großeltern, Lehrer. Wenn der Junge einen Jungen liebt und darüber sprechen möchte, dann sollten tolerante Menschen da sein, um für das Kind da zu sein. Offen, annehmend, vorurteilsfrei. Dafür kann man meinetwegen die Lehrer besser ausbilden, damit sie dem gewachsen sind. Aber generell in jedem Fach die „Toleranz“ einzutrichtern, das finde ich wie gesagt übergriffig.

 

Und was das Gender-Mainstreaming angeht, so empfinde ich es als Gesellschafts-zersetzend, wenn die biologischen Geschlechter aufgebrochen werden sollen. Das ist eine pseudo-Wissenschaft, eine von oben verordnete Gleichmacherei, die unserer Gesellschaft schadet. Der Deckmantel der „Toleranz“ soll nur darüber hinwegtäuschen, dass hier ganz andere Ziele verfolgt werden nämlich „den neuen Menschen“, den es zu formen gilt. Das ist aber nicht Aufgabe des Staates. Das ist ein Projekt von Leuten, die Gesellschaftliche Werte abschaffen wollen um ihre Ideologie voran zu treiben.

 

Übrigens gibt es auch viele Schwule, die gegen das Gender-Mainstreaming sind. Gut, dass viele von denen an unserer Seite sind!

 

Ich persönlich hätte auch nichts gegen ein Familien-Splitting, das homosexuellen Lebenspartnern mit Kind steuerliche Vorteile bietet. Ich weiß, dass es in der AfD einige gibt, die das anders sehen, mal sehen, wie sich die Partei hier festlegen wird.

 

Ich denke, dass der Staat dort unterstützen sollte, wo Kinder sind. Ein Kind groß zu ziehen ist eine immense Aufgabe. Da ist es auch egal, ob das Kind in einer „normalen“ Ehe aufwächst, oder in einer „Homo-Ehe“. Schließlich gibt es ja auch die Fälle von Kindern, die in einer lesbischen Partnerschaft groß werden, zum Beispiel wenn eine lesbische Frau ein Kind haben möchte, schwanger wird und dann mit ihrer Partnerin weiter zusammen lebt. Da kann man nicht sagen „das fördern wir nicht“. Das Kind und seine Familie haben den Anspruch der Gemeinschaft gegenüber, dass sie bei der Erziehung der Kinder Unterstützung finden.

 

Umgekehrt erschließt sich mir nicht, warum man eine Ehe steuerlich besser stellen sollte, wenn die Ehepartner keine Kinder (ob gewollt oder ungewollt) haben. Dort, wo sich Eltern der Aufgabe stellen, ein Kind zu versorgen muss der Staat unterstützen. Von daher wäre mein Ansatz, das Ehegatten-Splitting in ein Familien-Splitting umzuwandeln. Diese Forderung hat die AfD übrigens schon beim Bundestags-Wahlkampf 2013 ins Feld geführt.

 

Ich weiß nicht, ob ich mich damit in dem zukünftigen AfD-Programm wieder finden werde, aber ich persönlich würde sogar unterstützen, dass Ehepartner in eingetragenen Lebenspartnerschaften das Kind des Partners adoptieren können, sofern der Leibliche Vater/ Mutter dem zustimmen. Für mich dreht sich überhaupt der gesellschaftliche Kampf oft nur noch um das Wort „Ehe“. Da muss ich allerdings sagen, dass ich eine Ehe auch als eine Verbindung von Mann und Frau verstehe. Das ist rein sprachlich unser Begriff dazu. Dass das Pendant dazu „Homo-Ehe“ oder „gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft“ genannt wird, finde ich okay, da es einfach eine sprachliche Abgrenzung ist um etwas auszudrücken. Warum die „Homo-Lobby“ unbedingt diesen Begriff erobern will und damit Sprache, kann ich nicht nachvollziehen.

 

Also: Ich finde homophob sieht anders aus. Niemand in der AfD die ich kenne, grenzt Homosexuelle aus. Aber: Die staatliche Indoktrinierung von Kindern um Toleranz in ihnen heranzuziehen, lehne ich ab! Erziehung ist Sache der Eltern und es ist das Recht der Kinder ihre Sexualität selbst zu entdecken, wenn sie so weit sind. Der Sexualkunde-Unterricht, der den Kindern bisher beigebracht wurde, wäre dafür vollkommen ausreichend.

 

 

„Islamophob“:

 

Oft wird die AfD „islamophob“ genannt.

Es ist richtig, dass die AfD sich gegen eine Islamisierung unserer Gesellschaft richtet. Islamisierung so wie ich das sehe ist vor allem der politische Anspruch des Islam. Ich habe viele Moslems kennen gelernt, mit ihnen gelernt, Sport getrieben, gefeiert. Es war (fast) nie Thema ob und wie viel sie beten, an was sie Glauben und so weiter. Ich habe ihnen meinen Glauben oder nicht-Glauben ja auch nicht aufgedrängt. Beim Sport geht es um den Sport, bei der Arbeit um die Arbeit. Aber: Es gibt Einige, die können Sport und Religion nicht trennen. Oder Schule und Religion. Oder Arbeit und Religion. Diese Menschen wollen die hiesigen Bräuche, die Kultur der Einheimischen permanent in Abrede stellen. Da soll es getrennte Schwimmzeiten in Bädern geben, Gebetsräume in Schulen, kein Schweinefleisch in Kitas. Es stört sie der Sankt-Martins-Umzug und das Krippenspiel in der Schule. Darum wird dann der Weihnachtsmarkt zum Winterfest und der Sankt-Martins-Umzug zum Sonne-Mond-und-Sterne-Fest. Manche gehen so weit, dass sie in Deutschland die Scharia einführen wollen. Dies alles, diesen politischen Anspruch des Islam, den lehne ich ab. Ich bestehe auf Gleichberechtigung der Geschlechter, auf unsere Gesetze. Davon lasse ich nicht ab! Dass ich deshalb Moslems ablehnen soll, ist aber falsch! Ich freue mich jedes Mal, wenn ein friedliches Miteinander gelingt. Ich kann gut damit leben, Moslems beim Elternabend zu begegnen oder als Nachbarn zu haben. Zwingt dieser Nachbar aber seine Tochter unter die Burka oder in eine Heirat. Lehnt er unsere Verfassung ab und fordert Sonderrechte, dann verstehe ich nicht, warum ich das gut finden soll. Es kann nun mal niemand mein Freund sein, der die Art wie ich lebe für unrein hält oder meine Tochter als Hure weil sie einen Freund hat. Das ist nicht das, wie ich leben möchte. Schließlich verhindert es auch die Integration. Wenn eine Tochter nicht mit auf Klassenfahrt darf, wie soll sie da in die Gruppe hineinwachsen?

 

Warum man gegen Moscheen sein kann und trotzdem nicht islamophob:

Viele der in Deutschland gebauten Moscheen wurden nicht von den hier lebenden Moslems finanziert. Teilweise haben fünf Mann eine Moschee für mehrere Millionen Euro gebaut. Wie kann das sein? Wer genau hin  guckt, der sieht, dass es starke Förderer z.B. aus  Saudi-Arabien oder Katar sind, die das Geld bereitstellen. Viele Moscheen werden von der Ditib geleitet. Das ist die Türkische Religionsbehörde. In Wahrheit ist es also Einflussnahme in unser Land und auf die Leute, die hier leben. Ich finde das unerträglich, dass Imame extra im Ausland ausgebildet werden um hier lebenden Muslimen  zu predigen. Wer ehrlich ist, der muss sich eingestehen, dass Moscheen eben nicht nur Gebetsräume sind, sondern auch Herrschaftssymbol.

 

Ist es islamophob, wenn man Einfluss von außen ablehnt? Ist es islamophob wenn man es nicht möchte, dass ein fremder Staat entscheidet, was hier gepredigt wird?

Und selbst, wenn Sie diese Fragen mit „ja“ beantworten, wäre mir das egal. Denn in vielen der Moscheen haben Salafisten das Zepter übernommen. Diese sind in meinen Augen eine echte Gefahr für das friedliche Zusammenleben in unserem Land. Dem stelle ich mich entgegen.

Es geht also um den religiösen Fanatismus, der auch die Anschläge von Paris zur Folge hat und das grausame Regime des IS. Es geht überhaupt nicht um den Moslem, der unsere Lebensart und unsere Werte akzeptiert, der unsere Gesetze achtet und nicht beseitigen will. Wie oft der betet ist mir ziemlich egal. Mit dem kann ich dann auch ein Bierchen trinken- oder eben Wasser, je nachdem wie er das hält.

 

Ich finde, dass bei diesem Thema die Feministinnen ein ziemlich trauriges Bild abgeben. Viele der Rechte, die sich die Frauen über Jahrzehnte in diesem Land erkämpft haben, würden in einer islamistischen Republik geschleift. Man braucht nur in die Länder zu sehen, in denen der Islam als politische Macht herrscht. Dort gibt es Beschneidungen, Frauen dürfen nicht Auto fahren und so weiter. Warum die Frauenrechtlerinnen in Deutschland hier nicht sehr viel stärker Front machen, kann ich nicht verstehen.

 

 

Das führt mich zur nächsten „Anti-AfD-Phrase“: „Frauen an den Herd“.

 

Konservativ zu sein und die Familie zu fördern bedeutet doch nicht, zu einem Rollenverständnis zurück zu wollen, dass sich schon seit Jahrzehnten erledigt hat. Es gibt viele mutige, aktive Frauen in der AfD, die diesen Stempel der uns aufgedrückt wird, erbost zurückweisen würden. Ich selber kann das auch nicht gutheißen. Niemand will, dass die Frauen wieder zurück an den Herd müssen. Aber wenn Sie das wollen- wenn Sie die Rolle als Mutter für sich wählen und eben keine Karriere machen wollen, dann sollte man das nicht mitleidig ansehen, sondern als wertvolle gesellschaftlich hoch angesehene Aufgabe wertschätzen. Wo wären wir, wenn es die Mütter nicht geben würde, die Kinder groß ziehen und damit die Grundlage unserer Gesellschaft bilden? Wenn eine Frau lieber Karriere macht, arbeiten geht, keine Kinder bekommen kann oder will- auch gut. Niemand will dort Vorschriften machen. Aber in den letzten Jahren wird zunehmend so getan, als wäre es das höchste der Gefühle, wenn eine Frau berufstätig ist und es wäre irgendwie traurig, wenn sich jemand als „Heimchen“ vom Mann versorgen ließe. Da hat sich in der Wertigkeit unserer Gesellschaft etwas verschoben und die AfD will den Frauen, die sich für Kinder entscheiden und vielleicht „wie früher“ den Haushalt schmeißen, beispringen. Es ist nicht weniger wert, das zu tun. Aber nochmal: Niemand soll zu irgendwas gezwungen werden!

 

Meine Frau ist stark. Wir besprechen alles miteinander und wir entscheiden gemeinsam. Ich glaube nicht, dass ich sie unterdrücken würde oder sie mich. Wir haben drei Kinder zusammen und ich staune jedes Mal, wie gut sie das hinbekommt und ich helfe wo ich kann und wir sind für unsere Kinder gemeinsam verantwortlich. Ich habe selbstverständlich auch die Windeln gewechselt, Fläschchen gegeben. Ich habe versucht ihr zu ermöglichen, weiter arbeiten zu gehen. Sie arbeitet derzeit halbtags. So zu tun, als seien alle „AfD-Männer“ Patriarchen ist einfach falsch!

 

Reduziert den Programmpunkt der AfD der da sagt „Familie fördern“ und „Mütter wertschätzen“ nicht immer auf den Satz „Frauen an den Herd“. Es wird vor allem den Frauen, die unsere politische Arbeit in der AfD mittragen und teilweise unterstützen nicht gerecht. Viele von den „AfD-Männern“ könnten ihr Engagement gar nicht machen, wenn da nicht die Frauen wären, die das unterstützen.

 

Also: Wahlfreiheit, Wertschätzung. Nix an den Herd oder Mutterkreuz!

 

 

Nun noch ein paar Gedanken zu dem Programm der AfD, dass derzeit entwickelt wird:

 

Manche haben mich gefragt, was ich davon halte, dass die AfD sich jetzt die Atomkraft auf die Fahne schreiben möchte. Nun, ich halte das auch für einen Fehler. In der letzten Mitgliederumfrage war die Partei in diesem Punkt sehr gespalten. Etwas über 51 Prozent wollen die Erforschung der Kernkraft wieder aufnehmen und die Laufzeiten von Kernkraftwerken verlängern. Knapp 35 Prozent wollten nur Erforschen aber die Laufzeiten nicht verlängern. 9 Prozent haben zu dem Punkt „Nein“ gesagt. Ich halte es nicht für richtig, eine Frage mit ins Programm zu nehmen, bei der die Mitglieder derart gespalten sind. Ich persönlich bin kein Fan von Atomkraft. Ich könnte mit der Erforschung leben. Aber die generelle Erzeugung von Kernenergie kann ich nicht gut finden, solange das Entsorgungsproblem des radioaktiven Abfalls nicht geklärt ist.

 

Ein weiterer Punkt ist das Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt.

 

Zuerst einmal muss man sagen, dass es halt das Wahlprogramm für dieses Bundesland ist und die Kollegen dort scheinen nicht so schlecht gelegen zu haben, denn Sie haben damit einen herausragenden Erfolg gehabt und viele Bürger haben ihnen ihre Stimme gegeben.

 

Trotzdem hat auch mich ein Punkt befremdet, zu dem ich oft Stellung nehmen sollte.

 

Das ist die Forderung nach Bürgerwehren, die der Polizei helfen sollen, die Kriminalität zu bekämpfen. Ich kann ja nun mal nicht für Sachsen-Anhalt sprechen. Aber ich hätte diese Forderung nicht aufgenommen. Es ist die Polizei, die für Sicherheit und Ordnung zu sorgen hat. Sie sollten wir für den Kampf gegen die steigende Einbruchs-Kriminalität stark machen. Bürgerwehren sehe ich da sehr skeptisch. Polizisten sind für ihren Einsatz ausgebildet und ausgerüstet. Mitglieder von Bürgerwehren sind das nicht. Ich würde auch befürchten, dass sich da solche Personen zusammenfinden, die man nicht unbedingt mit der Aufgabe betrauen sollte „für Recht und Ordnung“ zu sorgen. Manch einem mag diese Aufgabe vielleicht zu Kopf steigen. Vielleicht überschätzen manche auch ihre Möglichkeiten und bringen am Ende sich und Andere in Gefahr. Besser wäre gewesen, Unterstützerkreise für die Polizei zu gründen, die zum Beispiel Gelder für bessere Ausrüstung sammeln. Aber wie gesagt: Es ist das Wahlprogramm von Andre Poggenburg und Sachsen-Anhalt. Ich mag und kann den Kollegen dort nicht vorschreiben, wie Sie sich in diesem Punkt positionieren. Ob dieser Punkt es jemals ins Bundesprogramm schaffen wird, kann ich derzeit nicht sagen.

 

Deren Forderung, die deutsche Kultur zu fördern, was von Einigen als „fremd-Kultur zensieren“ kritisiert wurde, finde ich dagegen vollkommen legitim. So hält es jede Gesellschaft auf der ganzen Welt. Wer sich nicht zutraut, seine eigene Kultur an die nächste Generation weiter zu geben, der hat, denke ich, ein Identitätsproblem. So schlecht sind unsere Werte und Normen, unsere Bräuche und unsere Lebensart nicht, dass wir sie nicht auch leben und fördern sollten.  Die Katalanen sind stolz auf ihre Lebensart, die Italiener, die Franzosen und halt auch die Sachsen-Anhaltiner. So what?

 

Es ist wie in jeder Partei, Gruppe oder Verein. Manche Sachen kann man mit tragen, andere nicht. Die Größe der Schnittmenge macht´s. Wenn man einige Punkte nicht so toll findet, aber 80% schon, dann kann man das auch vertreten. Die anderen Parteien sind doch gute Beispiele dafür. Dort gibt es auch Strömungen, Interessenverbände, „Seeheimer Kreise“ und Flügelkämpfe. Warum sollte das in der AfD anders sein?

 

 

Richtig schlimm finde ich es, wenn Kirchen und Gewerkschaften gegen die AfD Front machen.

 

Ich selber habe mich ehrenamtlich in der Kirche jahrelang engagiert. Ich bin Mitglied in der Gewerkschaft und war viele Jahre Vertrauensmann. Ich kann nicht sehen, warum meine Mitgliedschaft in der AfD damit nicht vereinbar sein sollte. Man kann sicherlich für Arbeitnehmerrechte und gute Löhne streiten und gleichzeitig das AfD-Programm vertreten. Man kann auch Christ sein und in der AfD. Das beißt sich nicht!

 

So zu tun, als ob die AfD nur für die Großverdiener Politik machen möchte, ist falsch.

 

Die AfD möchte einiges an der Steuergesetzgebung ändern. Auch bei der Renten- und Unfallversicherung. Das ist richtig. Aber verschwiegen wird, dass die Regierungen der letzten Jahrzehnte die sozialen Sicherungssysteme an die Wand gefahren haben. Jede zukünftige Regierung müsste daran nun etwas ändern, wenn sie noch einen Funken unseres Wohlfahrtsstaates retten möchte. Bisher wurde da viel auf Pump geschrieben. Aber das wird in Zukunft nicht mehr gehen.

 

Wir machen uns halt Gedanken, wie man das regeln könnte, während die anderen Parteien oft so tun, als gäbe es kein Problem. Schon allein die Demografie wird Änderungen aber einfordern. Unter den jetzigen Parteien hat die Spreizung zwischen Arm und Reich immer weiter zugenommen. Leih- und Zeitarbeit weitet sich immer weiter aus. Die Gewerkschaft hat bisher noch kein wirksames Mittel dagegen gefunden. Vielleicht ist es mit den Ideen der AfD ja möglich, den Mittelstand wieder zu stärken. Wir wollen an die Selbstverantwortung appellieren statt an die weitere Umverteilung.

 

Vielleicht ist das schlechte Image der AfD bei der Gewerkschaft ja auch daher zu rühren, dass „Antifaschistische Arbeitskreise“ in der Gewerkschaft sehr starken Einfluss gewonnen haben und überall eine neue „Nazi-Bedrohung“ wittern. Vielleicht fühlt sich die Gewerkschafts-Spitze darum angehalten, sich derart „links-orientiert“ in die Politik einzumischen obwohl sie ja eigentlich eine überparteiische Organisation sein will. Fakt ist aber auch, dass niemand von der Gewerkschaft bisher mal bei mir nachgefragt hat, was wir so machen, wo wir stehen. Sie hätten ja auch froh darüber sein können, dass einer der Ihren in die AfD Einblick hat. Neugierig hätte man ja mal fragen können: „Na Kollege, was sagst du, wo steht die AfD?“ Hat aber keiner gemacht. Stattdessen ist Herr Erb nun Unterzeichner bei „Aufstehen-gegen-Rassismus“. Naja, wer keine Fragen hat, der weiß schon alles…

 

 

Nochmal zur Kirche:

 

Die AfD´ler sind keine Antichristen oder Menschenhasser. Man kann durchaus Empathie für Andere haben und gleichzeitig die Realitäten des Machbaren in der Flüchtlingskrise anerkennen. Die Kirchen tun oft so, als wäre unsere Haltung in der Flüchtlingskrise unmenschlich oder als hätte man keine Nächstenliebe. Fakt ist aber, dass wir auch eine Verantwortung den hier Lebenden gegenüber haben und nicht nur den Migranten gegenüber. Nächstenliebe darf nicht zur Selbstaufgabe werden. Wer sowas fordert, der Überfordert die Menschen. Was nützt es, wenn wir einige Hunderttausende in blindem Aktionismus aufnehmen und gleichzeitig bei uns soziale Verwerfungen und Konflikte erhalten? Dass die Leute weltfremdes moralisieren satt haben, zeigen auch die immer weiter steigenden Kirchenaustritte. Die Kirche sollte einmal in sich gehen und schauen, ob sie die Menschen noch begleitet statt ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden. Furcht vor zu massiver Migration ist legitim.

 

Was bei der Debatte oft zu kurz kommt: Die AfD steht zum Asylrecht. Aber halt nur für wirklich Asylberechtigte. Die Frage der Einwanderung wollen wir über ein Einwanderungsgesetz regeln. Man kann nicht über das Asylgesetz eine massenhafte Einwanderung abhalten. Und klar muss auch sein: Deutschland kann nicht alle Probleme der Welt lösen und alle Menschen bei sich aufnehmen. Das ist Utopisch. Das dann unchristlich zu nennen, geht einfach nicht. Das ist ein Totschlag-Argument mit dem sich vielleicht vor hundert Jahren Leute überzeugen ließen, das zu tun, was das Kirchenoberhaupt wollte. Heute sind die Leute aufgeklärter und das ist auch gut so!

 

 

Manchmal wird gesagt, dass die AfD die Partei für Reiche ist:

 

Nun, ich habe einer Freundin unsere Idee zum Kirchhoffschen Steuermodell vorgestellt. Den Text füge ich hier gerne an:

 

Zum Bundestagswahlkampf 2013 hatten wir im Wahlprogramm gesagt, dass wir ein progressives Steuermodell in Anlehnung an das Modell von Kirchhoff wollen. Also nicht exakt dasselbe, aber in der Zielrichtung gleich.
Kirchhoffs Modell zeichnet sich vor Allem dadurch aus, dass viele Ausnahmettatbestände gestrichen werden und viele Regelungen vereinfacht werden, damit der Bürger wieder versteht, warum er wie besteuert wird. Nicht ganz so krass, wie beim Friedrich Merz, dem ein Bierdeckel reichen sollte, aber eben stark zusammengestrichen.
Der Steuersatz würde hierbei auf einheitlich 25% festgesetzt werden und zwar egal ob Arbeitseinkommen oder Unternehmensgewinne oder Kapitalerträge.
Damit Arbeitseinkommen nicht mehr höher besteuert werden als Kapitalerträge sollte das so gemacht werden.
Um einen sozialen Ausgleich hinzubekommen sollten Pauschalen und hohe Freibeträge für die unteren Einkommen und Familien eingeführt werden. Zum Beispiel ein Grundfreibetrag von 8000 Euro und eine Vereinfachungspauschale von 2000 Euro.
Zu der Erbschaftssteuer gibt es bisher keinen extra AfD-Beschluss.
Ich erwarte, dass zum Ende des Programmprozesses, der derzeit läuft, etwas dazu ins Programm kommt.
Im Kirchhoff-Modell ist die Erbschaftsteuer weiterhin enthalten, soll dort also nicht abgeschafft werden.
Dort soll sie 10% betragen.
Für Kinder soll ein Freibetrag von bis zu 400 000 Euro gelten. Ehegatten wären Steuer-Befreit.
Es würde also nur die hohen Vermögen treffen, nicht die Kleinen.
Der Witz beim Kirchhoff ist, dass fast alle Ausnahmen, Lenkungs- und Privilegientatbestände gestrichen würden. Damit wäre der Spitzensteuersatz zwar kleiner als bisher aber die Reichen müssten endlich einmal ihre Steuern auch wirklich zahlen und könnten sich nicht immer mit Hilfe von Steueranwälten alles herausrechnen.
Bisher gibt es ja so viele Ausnahmen, dass sich Großverdiener „arm“ rechnen können und letztendlich fast ohne Steuern zu zahlen wegkommen. Bis zu 543 Ausnahmen will er streichen und unter anderem durch Pauschalen ersetzen. Das vereinfacht die Bearbeitung und Berechnung enorm, macht aber vermutlich viele Steuerberater arbeitslos
 
J

Die Verbrauchssteuern will Kirchhoff abschaffen. Nur Verbrauche wie auf Alkohol, Zigaretten.. also wo dadurch Kosten für die Allgemeinheit entstehen, sollen bleiben. Alle anderen Verbrauchssteuern sollen in eine Erhöhung der Umsatzsteuer fließen. Allerdings sollen die Zwischensteuern bis zum Endverbraucher wegfallen (jede Stufe vom Produzenten über den Zulieferer bis zum Händler schlägt bisher 19 % drauf).
Das Kirchhoff-Modell soll sich nach Berechnungen für den Staat neutral verhalten also weder Mehr- noch Mindereinnahmen zur Folge haben.

Den Mindestlohn will die AfD nun wohl doch beibehalten (Programm ist noch nicht verabschiedet). Anfangs hatte sie das abgelehnt. In der letzten Mitgliederbefragung sprachen sich aber die Meisten dafür aus, den Mindestlohn zum Schutz der unteren Einkommens-Bezieher zu belassen.

Wir finden aber generell, dass die Lohnfindung eine Sache der Tarifparteien ist.
Da die Tarife aber viel viele schon gar nicht mehr gelten, soll der Missbrauch von Leiharbeit/ Zeitarbeit/ Ich-AG´s beendet werden.
Der Text dazu aus dem Europa-Wahlprogramm von 2014:
„…Die AfD ist deshalb der Überzeugung, dass es in Deutschland eine verlässliche soziale Absicherung für Geringverdiener geben muss. Diese Absicherung muss ein menschenwürdiges Leben und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe in Deutschland gewährleisten.
Ein gesetzlich festgelegter, flächendeckender Mindestlohn kann dies nicht leisten, da viele Menschen in prekären Arbeitsmarktsituationen nur wenige Stunden Arbeit haben. Zudem sind diese Arbeitsplätze gerade durch den Mindestlohn gefährdet. Der überhöhte gesetzliche Mindestlohn in Frankreich wird von vielen Ökonomen als Hauptursache für die hohe Jugendarbeitslosigkeit in diesem Land angesehen.
 
(Anmerkung: 2014 war die Ablehnung des Mindestlohns in der AfD noch Usus- wie gesagt, das Programm wird im April 2016 verabschiedet).
In der sozialen Marktwirtschaft sollte der Staat die soziale Unterstützung in Form von Einkommensbeihilfen bereitstellen…
.. Die AfD steht zu der im Grundgesetz verankerten Tarifautonomie. Diese wird durch gesetzlich festgelegte Mindestlöhne in Frage gestellt. Stattdessen ist durch die Tarifverhandlungen sicherzustellen, dass Arbeitgeber sich nicht durch Lohndumping Wettbewerbsvorteile auf Kosten der Arbeitnehmer verschaffen können.
Der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen zulasten ausländischer und deutscher Arbeitnehmer ist zu unterbinden…“

Kinder sollen bei der Rente stärker berücksichtigt werden.
Es ist völlig ungerecht, dass die Bürger die Kinder erziehen und damit für zukünftige Beitragszahler sorgen, bei der Rente den Alleinstehenden, die meist voll Arbeiten können, benachteiligt werden.

 

Die kalte Progression will die AfD beseitigen.

Im Übrigen haben wir immer wieder gesagt, dass die Rente sicher sein soll und Familien mit Kindern wesentlich stärker gefördert/ bzw. entlastet werden sollen. Gerade Geringverdiener und Mittlere Einkommen wollen wir entlasten!

 

 

Ein Letztes noch zur Meinungsfreiheit:

 

Auf Facebook kommt immer wieder der Satz „ihr braucht euch doch nicht beschweren, wer ist es denn, der die Meinungsfreiheit abschaffen will“. Und dann wird anschließend meist erklärt, warum es gerechtfertigt ist, der AfD die Versammlungen zu stürmen, oder die Plakate herunter zu reißen, oder die Räume zu versagen, etc.

 

Mir ist nicht ganz klar, wo diese Meinung herkommt, die AfD wäre ein Feind der Meinungsfreiheit. Wie keine andere Partei hat sich die AfD die Meinungsfreiheit nicht nur gegen teilweise kriminellen „Protest“ erstritten, sondern auch für anders Denkende eingefordert. Mir ist kein einziges Pamphlet bekannt, in dem die AfD dazu aufruft, die Meinungsfreiheit für bestimmte Gruppen einzuschränken. Ich kann mir das nur so erklären, dass das wieder mit der Angst vor einer neuen Nazi-Diktatur zusammen hängt, die der AfD unterstellt wird. Da werden Sachen angenommen, weil Sie der eigenen Denkweise entsprechen müssten.

 

Um es noch einmal zu wiederholen: Die AfD setzt sich für das Recht auf freie Meinungsäußerung ein. Unbeschränkt für jeden!

 

Friedlicher Protest ist legitim. Man kann aber gleichzeitig fragen, ob es klug ist, Gegendemos an gleichem Ort zu gleicher Zeit abzuhalten. Man kann seinen Protest auch in gesundem Abstand äußern. Die Gewalt die durch die Nähe von Linksextremen zu AfD-Veranstaltungen entsteht, hat nichts mit Meinungsäußerung zu tun. Es ist gefährlich und erinnert stark an einen Hahnenkampf bei dem die Kontrahenten gezielt auf einander gehetzt werden. Übrigens: Der Spruch „das ist keine Meinung sondern ein Verbrechen“ ist sowas von unglaublich dumm, dass er eingerahmt werden müsste. Daran sieht man die kompromisslose Welt in der einige unserer Gegner leben. Wer eine von sich selbst abweichende Meinung als Verbrechen einstuft, der hat von Meinungsfreiheit nichts, aber auch gar nichts begriffen.

 

Die Toleranz dieser Leute treibt inzwischen immer gruseligere Triebe. Wenn „Stammtisch-Kämpfer“ ausgebildet werden sollen, wenn Fußball-Fanclubs AfD-Sympathisanten identifizieren und ausschließen wollen, dann ist eine Grenze erreicht, die das Klima immer weiter vergiftet. Sich dann noch als Verteidiger der Meinungsfreiheit zu fühlen ist schon schizophren.

 

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen meine Sichtweise und meine Argumente näher bringen und Sie können jetzt besser einschätzen, ob ich ein Rechtsextremer bin, oder nicht.

 

Herzlichst, Thomas Schlick, 20.03.2016