Igitt. Kommentar zu Jakob Augstein:

Igitt.

 

Kennen Sie das, wenn man etwas sieht oder hört, was einen wirklich angeekelt werden lässt?

 

Bei manchen Menschen sind das vielleicht Mäuse, Spinnen oder Würmer, manche bekommen bei auf der Tafel quietschender Kreide eine Gänsehaut. Ich kannte mal jemanden, dem wurde übel wenn er Marzipan auf der Zunge schmeckte.

Die Sendung Dschungelcamp hat in dieser Hinsicht in den letzten Jahren ja neue Maßstäbe geschaffen.

Aber jenseits von Erbrochenem, dem Geruch von Fäkalien oder Kakerlaken geht es mir in diesen Tagen oft so, dass ich gelesenes oder gesprochenes kaum noch aushalte.

 

Ein gutes Beispiel dafür sind die Zeilen von Jakob Augstein.

 

Dieser hatte bezüglich der massiven, sexuellen Übergriffe in Köln und vielen anderen deutschen Städten geschrieben:

 

Ein paar grapschende Ausländer und schon reißt der Firnis der Zivilisation.“

 

und weiter:

 

„Normalerweise fällt die Ahndung von Straftaten nicht in den Bereich der Bundeskanzlerin. Minderschwerer Straftaten schon gar nicht

 

„In Wahrheit war die Nacht von Köln einfach das kolossale Versagen der lokalen Polizei. Das ist ein Fall für den Kölner Stadtrat, vielleicht für den Landtag des Landes Nordrhein Westfalen. Es ist sicher kein Fall für die Bundeskanzlerin.“

 

Als ich dies gelesen hatte, da wurde mir tatsächlich schlecht.

„Zum kotzen!“, dachte ich. Wie kann man nur sowas schreiben?

 

Es ging weiter:

 

„Der Fremde und seine bedrohliche Sexualität – das ist das älteste Vorurteil des Rassismus.“

 

Der triebhafte Araber ist ebenso eine Erfindung des Westens wie der schamlos-lüsterne Jude.

 

Man, man, man.

Hätte er doch lieber Hammelklöten gegessen, statt diesen Müll zu schreiben und zu verbreiten.

Hammelklöten essende Schauspieler bin ich ja mittlerweile gewöhnt.

Dass aber ein Verleger. Einer der einflussreichsten Medienmacher in Deutschland, sich traut, so etwas zu schreiben, daran bin ich noch nicht gewöhnt.

Ich weiß auch nicht, ob ich mich jemals an so etwas gewöhnen werde.

Ich finde es einfach schlimm, wenn jemand die Taten relativieren will.

 

Wenn es jemand als minderschwer begreift, wenn hunderte Frauen von einem Mob vergewaltigt werden, weinen, beleidigt, bespuckt, sich schutzlos fühlend, bestohlen, die dabei gewesenen Männer beschämt, eine Nation in ihrem Kern erschüttert, weil sie begreift, dass sie ihre Frauen und Töchter nicht vor machokulturellen Ausländerhorden beschützen kann. Die Polizisten demotiviert, weil sie ihren Job nicht machen dürfen, wie ein Hund der das Stöckchen nicht holen kann, weil er an der kurzen Leine zu bleiben hat und dafür auch noch gescholten wird.

 

Wenn jemand sowas schreibt nur um aus ideologischen, politischen Gründen davon abzulenken, dass die Täter einen Migrationshintergrund hatten.

Das ist wirklich schlimm.

 

Die Schuld auf jemand anderen zu schieben, der einem als Sündenbock nun gerade besser in den Kram passt, wie hier die Polizei.

Das ist schlimm.

 

Wenn man sein Geschreibsel dafür missbraucht, die Richtung, in die gedacht werden darf, zu bestimmen. „Achtung: Das was du denkst, ist ein uraltes Vorurteil, damit bist du ganz nah an den Nationalsozialisten die die Juden schamlos fanden. Denke hier nicht weiter. Hier gibt es nichts zu sehen, nur deine eigene Hässlichkeit, du Nazi-Nachfahre.“

Und: „Du brauchst ja auch nicht darüber nachdenken. Das alles war doch halb so schlimm. Ich finde, es sollte in den mittleren Hierarchien mal darüber gesprochen werden und dann hat sich das.“

 

Das ist schlimm.

In seiner Gesamtheit aber ist das für mich sehr ekelhaft.

Dann lieber mit Mehlwürmern duschen.

 

Ideologische Lügen gepaart mit der Gleichgültigkeit für die Opfer und möglicher zukünftiger Opfer. Diese sind ihm nämlich offensichtlich scheißegal. Ob es weitere Opfer geben könnte und wie man das verhindern kann- Alles Beifang in seinen linksverdrehten Gedanken solange die Willkommenskultur nicht leidet!

 

Er könnte auch sagen: „Habt euch nicht so. Reden wir nicht mehr darüber. Vergessen wir die Opfer, es sind ja nur Angehörige der Holocaust-Nation. Wir müssen die Aufnahmebereitschaft der Deutschen erhalten. Diesem Ziel sind unsere Frauen eben unterzuordnen. „

Kollateralschäden einer neuen, multikulturellen Welt.

 

„Wer die alten Vorurteile der Juden-Schamlos-Finder loswerden will, der darf nicht zimperlich werden! Der darf nicht zulassen, dass sich die Juden-Schamlos-Finder-Nachfahren für sowas banales beschweren dürfen.“

 

In mir trieben Gedanken die ich nicht schön fand.

„Hoffentlich wird er oder eine Frau, die ihm nahesteht mal in einer Gruppe Fremder penetriert.“

„Dann wird er das anders sehen. Dann wird er umdenken.“

„Manche brauchen einfach die eigene, körperliche Erfahrung“, so dachte ich.

 

Nicht schön, wenn man merkt, dass die widerlichen Zeilen des Herrn Augstein auf einen abfärben. Ich hatte mich gewissermaßen beim Lesen mit geistigem Unrat beschmutzt. Schnell besann ich mich und sagte zu mir „Das kann man keinem Menschen wünschen, egal wie blind oder blöd oder ideologisch deformiert er ist“.

 

Ich schüttelte den Kopf und klickte die Seite schnell weg.

 

Unabhängig davon, würde Herr Augstein Silvester auch nicht am Bahnhof feiern.

Er wäre auch niemals unbewacht und besitzt sicher auch schon Ausweichquartiere in Rom, New York, London oder sonst wo, für den Fall, dass der Multikulti-Wahn, den er mit angezettelt hat, das Land als Heimat untauglich macht.

 

Gut, wenn man reich geboren wird, dachte ich mir. Da kann man zu Hause ruhig mal eklig werden. Falls man sich geirrt hat, 8 Stunden Flug und das Chaos ist das Bier der Anderen. Arbeitssklaven gibt es ja überall. Notfalls importiert man sie halt und mit Ihnen ihre wunderbare, bereichernde Kultur. Man selber traut sich ja keine eigene zu haben. Wegen früher. Diesmal klappt´s bestimmt.

 

Nun, manch einer reagiert eben auf Schlangen so oder auf Lakritze. Bei mir ist es der Spiegel und Jakob Augstein.

 

Links:

 

http://www.berlinjournal.biz/jakob-augstein-der-triebhafte-araber-ist-erfindung-des-westens/

 

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2016/jakob-augstein-verharmlost-koelner-sex-attacken/

 

Update:

 

Kann es noch schlimmer werden?

Ja, es kann. Auch andere können- wie Augstein- in gleichem Maße eklig werden.

 

Wieder im Spiegel, schreibt die Kolumnistin und offensichtlich männerhassende Feministin Margarete Stokowski.

 

Wahrscheinlich hat sie mit Deutschen Männern überall schlechte Erfahrungen gemacht. In ihrer Welt scheinen sich andauernd deutsche Männer zu tausenden zu versammeln um Jagd auf Frauen zu machen und ihnen vor Bahnhöfen Finger einzuführen.

 

Eine Welt, in der Frauen ihr Haus nicht mehr verlassen können, nicht zum Bäcker gehen, nicht zum Joggen, nicht zum Oktoberfest, nicht zum Rummel oder ins Kaufhaus.

In dieser Welt sind die deutschen Männer furchtbare, wilde Tiere, voll von sexuell nicht kontrollierbaren Aggressionen und Frauen in Deutschland sind dem schutzlos ausgeliefert, seit Jahren schon und keinen kümmert es.

 

So scheint es zumindest, wenn man das liest, was Frau Stokowski schreibt.

 

„Die eigenen Frauen will der gute Deutsche immer noch selbst belästigen dürfen.“

 

Die Opfer seien den deutschen Männern „vollkommen egal“.

 

Die deutschen Männer wollten sich lediglich aufgeilen an den „reißerischen Beschreibungen von zerfetzter Unterwäsche und Fingern an Körperöffnungen“. Und die „besorgten Bürger“ täten jetzt plötzlich so, als wären sie „Frauenbeschützer“.

 

was in der Silvesternacht in Köln geschah ist nach Ansicht von Margarete Stokowski nichts Neues. „Es hätte eine Debatte über sexualisierte Gewalt nach jedem verdammten Oktoberfest, nach jedem Karneval und jeder WM-Fanmeile geben können“.

 

Da ist er wieder dieser Würgereiz, den ich schon beim Augstein hatte.

 

Das Berliner Journal hat unter:

http://www.berlinjournal.biz/margarete-stokowski-deutsche-wollen-ihre-frauen-selbst-belaestigen/

natürlich recht, wenn Sie erkennen, warum jemand so etwas schreibt.

 

„wer schon vorher eine linke Feministin war, wie Margarete Stokowski, dem geht es auch nach Köln niemals um die Frauen. Auch nach Köln kennt eine linke Feministin nur ein Ziel: weiße Männer angreifen.“

 

Ich habe mit vielen Opfern von sexueller Gewalt gesprochen. Die Fälle waren furchtbar zu hören. Oft waren es Beziehungstaten. Oft waren Alkohol und Drogen und Abhängigkeiten mit im Spiel. Es waren allesamt Angriffe von Einzelnen. Taten, in denen mehrere Täter ein Opfer überfallen, gibt es- ich habe davon selten in Zeitungen gelesen- ich hatte damit glücklicherweise persönlich nie zu tun. Aber niemals habe ich Berichte gehört, dass aus Gruppen von Tausenden Hunderte Frauen gleichzeitig im Beisein ihrer Freunde, Bekannten,  der Polizei, der Bundespolizei, des Ordnungsamtes missbraucht wurden. Niemals!

In schummrigen Ecken vielleicht, in der Tiefgarage, dem Ehebett, dem Gartenhäuschen, hinter dem Festzelt.

Aber niemals am Haupteingang des Bahnhofs- vor dem Kölner Dom!

Diese Fälle zu vergleichen. So zu tun, als sei das dieselbe Ebene, ist doch hirnrissig!

 

Das kann man nur machen, wenn man von der Kampfansage an das einheimische Volk, in das man eingewandert ist und auf dessen Werte man nichts gibt, ablenken will.

Unter: http://www.sezession.de/52734/koeln-und-die-deutschen-maenner.html

hat die Internetzeitung Sezession diesen Sachverhalt hervorragend herausgestellt.

 

Es ist in der Tat „ein Fehdehandschuh, zwischen die Schenkel der Frauen gesteckt“, der zu den hiesigen Männern sagt: „Ich bin hier und Ich will dein Stück vom Kuchen!  Punkt.“

 

Schlimm genug, dass es sexuelle Gewalt auch von Deutschen gibt und zwar nicht zu knapp, aber bisher trauten sich die Damen in meiner Bekanntschaft schon noch auf öffentliche Plätze. Ich will hier die sexuelle Gewalt, die von Deutschen Männern verübt wird wirklich nicht beschönigen, aber bisher hatte ich nicht das Gefühl, dass Sexualstraftäter die Polizei auch noch verhöhnen und mit Böllern bewerfen können  und die Polizei dann wieder abzieht und die Opfer und sich selbst ratlos zurücklässt und es hinterher „eine ruhige Nacht“ genannt wird und alles versucht wird, um es in den Medien zu verschwiegen, zu beschönigen und zu verdrehen.

 

Wer so tut als wäre dem so, der ist irre und wer das glaubt, der ist so dumm, dass er besser wie ein 10-jähriger als Geschäftsunfähig gelten sollte. Er glaubt Medien und Politikern offensichtlich jeden Scheiß und ist zu kritischem, eigenständigem Denken nicht fähig.

 

Es ist viel mehr das alte Spiel um Deutungshoheit, Begriffe, Umdeutungen, Ablenkungsmanöver, Meinungsführerschaft.

Wem gehört die Sprache?  Darf man dieses oder jenes Wort gebrauchen?

Hat jeder das Recht sich zu allem zu äußern? Dürfen sich zum Beispiel weiße Männer zu Gewalt gegen Frauen äußern? Ist es statthaft als Deutscher über Ausländerkriminalität zu reden?

Wird man manipuliert indem man neben Opfer schnell andere Opfer stellt?

Ich denke: Ja! Genau darum geht’s hier!

 

Dass dies so wenigen Leuten auffällt, macht mich allerdings nachdenklich.

 

Die ganze Argumentation solcher Schreiber kann man doch schließlich sehr leicht wie ein Kartenhaus zum Einsturz bringen:

 

Stellen Sie sich vor, jemand würde infolge eines rechtsextremen Brandanschlages auf ein Asylbewerberheim sagen: „Habt euch nicht so, es brennt dauernd irgendwo in Deutschland. Kümmert euch erstmal um die vielen anderen Brände. Solange es außer Kontrolle gekommene Lagerfeuer und technische Defekte auf den Dachböden in vielen deutschen Häusern gibt und Asylbewerber, die ihre Heime selbst entzünden, ist das doch nur scheinheilig“.

 

Merken Sie was?

 

Natürlich würde in so einer Situation jeder wissen wollen, wer den Anschlag begangen hat, warum und aus welchem Milieu. Niemand würde dabei auf die Idee kommen, wichtige Fakten zu verschweigen oder Opfer gegeneinander aufzurechnen.

 

 

 

Es ist schließlich auch nicht egal, wer die Täter sind.

 

Dieser Tage wird man immer wieder der Floskel begegnen, dass aufgeklärt werden müsse, unabhängig von der Herkunft oder dem Glauben der Täter.

 

Das ist natürlich Schwachsinn.

 

Für die einzelne Frau, die befummelt wurde, spielt es keine Rolle, wer sie da genau sexuell Missbraucht hat. Für die Strafermittlungsbehörden jedoch schon! Auch Politiker dürfen sich Fakten nach der Herkunft der Täter nicht vorenthalten lassen. Schließlich ergibt sich nur so ein Blick darauf, ob etwas grundsätzlich im Argen liegt, ob sich gefährliche Entwicklungen andeuten, oder nicht.

 

Gibt es Leute, die solche Vorlagen dankbar aufgreifen statt sich angewidert abzuwenden und solchen Schund nicht mehr zu lesen?

 

Ja, die gibt es!

In der FAZ verarbeitet man das Klima, das Augstein und Stokowski verbreiten, so:

 

Unter:

http://www.faz.net/aktuell/politik/fraktur/fraktur-maenner-sind-schweine-14003709.html

leistet sich Berthold Kohler einen Ausrutscher, der in schöner Tradition zum Morgentauplan-Plan, Bomber-Harris und den Ideen einiger Alliierten nach dem 2. Weltkrieg steht, Deutsche zu sterilisieren um den Gegner ein für alle Mal auszulöschen.

 

Auszüge:

„Die eine oder andere Meinungsäußerung zu den Ereignissen legt nämlich den Schluss nahe, dass mindestens das Begrapschen von Frauen Teil der deutschen Leitkultur ist.“

 

„Ein Nein ist ein Nein, und nur ein Ja ist ein Ja.“ Woher soll das so ein armer Migrant, der noch kein Deutsch spricht, auch wissen?“

 

„Ganz auf Nummer sicher ginge man natürlich nur mit der Kastration aller in Deutschland lebenden Männer, ganz unabhängig von Herkunft und Religion.)“

 

sicher, das sollte humoristisch überspitzt sein. Geschmacklos bleibt es dennoch und kann nicht mit einem Augenzwinkern schmackhafter gemacht werden.

 

Ich wundere mich auch, dass man bei Ausländern nicht pauschalisieren soll, bei Männern insgesamt aber schon. Na ja. Feminismus geht vor Links. Ober sticht Unter.

 

„Ausländer, die in Deutschland über Deutsche herfallen, das gab’s doch noch nie!“

 

Scheinbar scheint der Herr die letzte Dekade im Winterschlaf verbracht zu haben und hat von der steigenden Einbruchskriminalität nichts mitbekommen. Von den No-Go-Areas, den Abu-Chakas, den Gebieten, die selbst die Polizei meidet. Das Abziehen an den Schulen, der Rüttlischule, dieser ganzen arabisch-türkischen Subkultur angesichts derer Schuldirektoren ihren deutschen Schülern raten, den Blick zum Boden zu senken, um nicht zu Provozieren.

 

Man muss heutzutage einen abgehärteten Magen haben, um Zeitung lesen zu können oder um zu fernsehen.

 

Thomas Schlick, 13.11.2016

 

„kannst du mit deinen Argumenten nicht brillieren dann musst du sie irritieren.“