Stellungnahme der AfD Wolfsburg zu den Angriffen auf Flüchtlinge:

Die AfD Wolfsburg verurteilt die Gewalt gegen Asylbewerber und Polizisten auf das Schärfste. Es ist in der Tat unerträglich, wenn Einwanderer angegriffen, beleidigt oder- wie in einer Berliner S-Bahn geschehen- entwürdigt werden indem sie beschimpft und bepinkelt werden.

Dafür gibt es keine Entschuldigung!

 

Unsere Mitglieder wurden im vergangen Jahr Opfer von politischer Gewalt. Fassungslos haben wir damals erleben müssen, wie Andersdenkende in Deutschland beleidigt, bedroht, bespuckt, bestohlen, mit Bierdosen beworfen und verprügelt wurden. Wir waren damals froh, dass uns die Polizei beschützt- und die Justiz die Verbrecher verurteilt hat.

Wie muss es sich nun aber für Menschen anfühlen, die in diesem Land nicht zuhause sind? Die vielleicht keine Freunde, keine Familie und keine sozialen Kontakte hier haben? Die für sich keine andere Möglichkeit sehen, als aus ihren Verhältnissen in ein fremdes Land zu emigrieren?

 

Ganz gleich, ob die Einwanderer nun aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen oder tatsächlich berechtigt Asylsuchende sind- diese Menschen sind an der Situation nicht Schuld und haben unseren Schutz verdient, ja sie haben ein Recht darauf.

 

Auf der anderen Seite hat der Staat augenscheinlich beim Thema Asyl versagt.

Deutschland ist überfordert mit der Aufnahme so vieler Flüchtlinge und überfordert damit auch einen großen Teil seiner Bevölkerung.

Warum richtet sich der Frust von Einigen aber ausgerechnet gegen die Schwächsten?

 

Es muss doch möglich sein, seine Sicht in politische Forderungen zu bringen und die gewählten Politiker damit zu konfrontieren. Was bitte sollen Flüchtlinge, die gerade in eine erste Aufnahmeeinrichtung gekommen sind, an unseren Gesetzen ändern?

Wie soll Gewalt gegen Asylbewerber helfen, Europäische Verträge einzuhalten?

 

Darum sind die Proteste nicht nur niederträchtig sondern auch fehlgeleitet!

 

Wir rufen darum die Bürger auf, sich in demokratischer Weise zu äußern und jeder Gewalt zu entsagen! Demonstrationen sollten nicht vor Flüchtlingsheimen abgehalten werden sondern vor den Parlamenten, die diese völlig aus dem Ruder gelaufene Asylpraxis zu verantworten haben und sie sollten friedlich verlaufen. Ohne verletzte Polizisten, ohne Krawalle.

Wir brauchen politische Lösungen, keine Feindbilder!

 

Ebenso wie die rechte Gewalt ist auch die Gewalt von Linksextremisten zu verurteilen. Es kann nicht sein, dass Gruppen für sich das Recht herausnehmen, gegen Andere vorzugehen. Nur der Staat hat das Monopol, Recht und Gesetz durchzusetzen und unsere Polizei ist nicht der Prügelknabe an dem man seinen Frust ablassen kann. Ausschreitungen zum 1.Mai, in Hamburg, Berlin oder in Leipzig, besetzte Häuser, das Chaos um die Rote Flora, brennende Autos, das alles haben wir viel zu lange geschehen lassen.

 

Wir dürfen als Gesellschaft nicht zulassen, dass Extremisten, egal von welcher Seite unsere Straßen zu Kampfgebieten machen!

 

Soweit unsere unmissverständliche Stellungnahme zu den Ausschreitungen und den sichtbaren Symptomen.

 

An dieser Stelle enden viele Stellungnahmen dieser Tage leider, ohne einen Blick auf die Ursachen zu richten.

 

Angesprochen werden muss in diesem Zusammenhang aber auch der Umgang unserer Politiker und der Medien mit dem Problem der massenhaften Einwanderung, die überhaupt erst die Grundlage für die ganze Misere darstellen.


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