Ein Hauch von Weimar:

Geschichte mochte ich schon immer. Schon in der Schule fand ich es interessant, über das Leben der Pueblo-Indianer nachzudenken oder etwas über die Azteken zu erfahren.

Die großen Pharaonengräber habe ich mir später sogar live angesehen, bei einer Nilkreuzfahrt in Ägypten.

Die Perser, die Griechen, die Römer, die Cowboys, die Burgen und das Mittelalter. Kriege und Fürsten, Reiche und Imperien. Die Epochen der Menschheit sind unglaublich vielfältig und vor Allem lehrreich.

 

Im Moment beschäftige ich mich sehr mit der Zeit der Weimarer Republik.

Das aber nicht bewusst, nicht aus eigenem Interesse, sondern gezwungener Maßen, weil es gerade anliegt.

 

Natürlich habe ich diese Zeit schon im Schulunterricht präsentiert bekommen. Meistens als kurze, führungsschwache Etappe die direkt zur Machtergreifung Hitlers führte.

 

Ich habe das oft so hingenommen, ohne mir diese junge Demokratie genau anzusehen, die entstanden war, nachdem der Kaiser abdanken musste.

 

Nun habe ich jedoch die außergewöhnliche Möglichkeit, ganz ohne Zeitmaschine ein wirkliches Gefühl für die Republik von Weimar zu bekommen.

Derzeit laufen nämlich Dinge ab, die unglaubliche Parallelen aufzeigen.

 

Da wäre zum Einen eine unglaublich schwache Demokratie und eine unglaublich schwache Führung. Glaubhaft gegeben durch SPD, CDU, CSU in den Personen Schäuble, Merkel De Maiziere, Gabriel, Seehofer, Fahimi, Altmeier, Maas, Stegner, von der Leyen, und wie sie alle heißen.

Man muss einfach festhalten, dass wir zur Zeit furchtbar schlecht regiert werden.

 

Zum Anderen eine Opposition, die in Lager gespalten ist. Die sich in ihrer Rhetorik immer weiter anstacheln.

Volksverhetzer, Hetzer, Hasser, braunes Pack, Rattenfänger, Mob, ekelhaft, kaum zu ertragen, Verfassungsfeinde, Menschenfeinde sagen die Einen.

Volksverräter, Deutschenhasser, Gutmenschen, Linksfaschisten, Lügenpresse, usw. sagen die Anderen.

Es wird immer schlimmer. Nazi-Vergleiche hier, Goebbels-Vergleiche dort.

Die Feindschaft, der Hass auf beiden Seiten ist förmlich spürbar. Es liegt Benzin in der Luft und zwar wortwörtlich.

Hier brennt ein Flüchtlingsheim. Dort das Auto von Beatrix Storch. Hier greift man mit Baseballschlägern Flüchtlinge an, dort Pegida-Demonstranten mit Eisenstangen. Hier werden Menschen bespuckt, dort im Bus bepinkelt. Hier fliegen ein paar Zähne, dort wird ein Kopf mit einem Stein eingeschlagen.

Politiker werden mit Messern verletzt, Polizisten mit Steinen.

Das sind Zerfallserscheinungen einer Republik, die untergeht in Chaos.

 

Zwillen und Stahlkugel müssen derzeit wohl ausverkauft sein.

 

Antifa- neue SA. Pegioten. Braune Brut. Deutschland-Abschaffer.

Es schaukelt sich immer weiter hoch. Unvereinbar. Es gibt keine sachliche Diskussion. keine Volksentscheide, keinen Kompromiss.

Im Lager der jeweils Anderen lauert ein Feind. Nicht nur in der Sache, nicht nur jemand, der andere politische Ansichten trägt, sondern auch persönlich ein Hassobjekt. Jemand, der es nicht verdient hat dazu zu gehören. Jemand der das Land verlassen oder sein Maul halten soll.

Das sind keine Menschenfänger. Rattenfänger.

Was für eine Entmenschlichung! Der Gegner besteht aus Ratten die sich versammelt haben.

Er ist ein Nazi oder auf der anderen Seite ein Volkszertreter, ja, aber keinesfalls jemand der ernst genommen werden sollte, sondern jemand, der sich außerhalb des erlaubten Spektrums bewegt. Der die Meinungsfreiheit missbraucht oder selbst nicht achtet. Jeder wähnt sich im Recht.

Wir haben 1000 Demonstranten. Wir haben 1200. Also vertreten wir das Volk. „Nein, nein. Wir hatten letzte Woche in Quakenbrück 50 mehr“.

Die einen sagen “ihr wollt das Grundgesetz abschaffen. ihr seid Verfassungsfeinde“. Die Anderen sagen „ihr haltet euch schon lange nicht mehr an Gesetze oder Verträge“.

„Wir wollen einen starken Staat“. „Ja, ja, so stark, dass er die Schwachen wieder vergasen kann, wie?“

 

Rotfront gegen SA und ich live dabei, im Weimar der 20er Jahre, und reibe mir die Augen.

Es ist so unglaublich, dass wir die gleichen Fehler wieder begehen und sich die meisten Menschen nicht darum kümmern wollen.

 

Damit kommen wir zu- Drittens:

Die normalen Bürger, der Mittelstand, die gemäßigten beider Richtungen, eben der Michel, der Sepp, der durchschnitts-Mann oder die Inge, die Steffi, die durchschnitts-Frau halt,

lassen ihre Demokratie im Stich.

 

Zuschauen wäre ja schon ein Fortschritt, vielleicht noch meckern, aber bloß nichts machen. Vielleicht waren ja auch damals die Leute zu abgelenkt, um sich einzumischen. Heute hat man ja den Computer, das Smartphone, Game of Thrones, Fußball, den heiß geliebten Fernseh-Apparat, die Wii und die Playstation, Mediamarkt und den Freizeitpark. Bier nicht zu vergessen und Cannabis sollte man auch legalisieren. Womit hat man sich wohl damals beruhigt?

13 Stunden Arbeit, dann schlafen gehen wahrscheinlich.

Keine Zeit für Politik, kein Interesse. Jemand der im Ruhrpott Kohlen aus dem Schacht gestemmt hat, der hatte wohl eher keine Lust, sich für die Demokratie von Weimar einzusetzen.

Und heute: „Ich muss noch einkaufen“ und schnell weiter gehen.

 

Ich gebe zu, mir geht es ja manchmal ähnlich. Von der Arbeit nach Hause (zum Glück nur 8 Stunden), essen, dann Sport. Ein Hobby muss ja schließlich jeder haben. Dann und wann die Kinder ins Bett bringen. Am Wochenende Mama und Papa besuchen oder Oma und Opa. Ein Waldspaziergang. Der Hund muss auch wieder raus. Heute gehen wir mal baden. Und dann muss man ja wirklich noch mal einkaufen, staubsaugen, Wäsche bügeln, den Keller fegen, den Garten machen, Rasen mähen, den Fußweg streuen. Das Auto reparieren. Heute ist Elternabend. Björn und Nadine kommen heute zu Besuch.

Frau, 3 Kinder, Haus und Hund. Noch was Ehrenamtliches. Dann ist schon wieder Wochenende.

Sonntags etwas länger schlafen.

Ja, wo passt da noch Politik hinein?

 

„Politik machen die Anderen“. „Hoffentlich die Richtigen“, sagt man sich.

Aber oft sind es eben genau die Falschen.

Die zum Beispiel, die das Geld haben, sich jemanden einzustellen, zum Rasenmähen.

In der so gewonnenen Zeit kann man dann bequem Politik machen.

Oder die, die als „von-und-zu“ geboren wurden. Erbe eines Konzerns vielleicht? Dann hat man auch nicht die Notwendigkeit, sich die Seite auszusuchen. Das ist dann alles vorgegeben.

Ober man gehört zu denen, die einfach nicht zur Arbeit gehen. Bei Kumpels wohnen. Mit der Stütze schon irgendwie klar kommen- wenn die Eltern dem erwachsenen Bub ab und an was dazu geben.

Oder man macht die Politik zu seinem Beruf. Politologe, Wahlforscher, Soziologe, Direktor einer Stiftung, die sich von irgendeiner Partei finanzieren lässt. Oder Experte für irgendwas halt. Hauptsache Experte eines renommierten Institutes. Professor einer Hochschule vielleicht? Ja genau, Professor für Genderwissenschaften.  Lobbyist eines Pharmakonzerns. Oder noch besser: Man geht direkt von der Uni in die junge Union. Politiker-Karriere vorprogrammiert ohne diesen ganzen lästigen Alltag eines Arbeiters.

Und ohne deren Sorgen für die Rente. Pension heißt das Zauberwort. Ruhestandsversorgung statt Flaschen sammeln.

Manche machen auch den Umweg über die Medien. Erstmal Journalist, Publizist, Verleger, dann zum Flaggschiff: der Bild oder der Tagesschau.

Nach ein paar Jahren ist der Übergang vom Einen zum Anderen dann flüssig. Eben noch Minister, jetzt Angestellt beim Think-Tank. Gerade noch Gesetze abgestimmt, jetzt Gesetze beeinflusst bei Bayer oder BASF. Eben noch im Parlament, morgen schon im Europäischen Rat oder Kommission- wer weiß das schon so genau.

Dann gibt’s da noch diejenigen, die keine Hobbys, keine Familie haben. Politik. ist die Familie, ist das Hobby.

Das sind die Fanatiker von rechts wie von links. Da werden Plakate gemalt, Petitionen eingereicht, bei Facebook Hetzer enttarnt.

Ja, das sind die Richtigen.

Gut, dass das Ganze in den richtigen Händen ist.

Unabhängige Experten, die ganz ohne den Gedanken an Geld und sich selbst ungefiltert ihre Einschätzung der Menschheit schenken. Menschen, die für die Politik leben. Menschen, die für Politik geboren wurden oder zumindest von den Richtigen hineingehievt wurden.

Politik ist ja auch viel zu kostbar, um Sie an abgelenkte, nur halbherzig daran beteiligte Durchschnittsbürger zu verschwenden.

 

Wenn ich so hinsehe, dann machen derzeit definitiv die Falschen den Job.

Unsere Politik ist ein Armutszeugnis.

Das kann auch jeder sehen, der sich dafür interessiert, aber man muss sich halt auch dafür interessieren.

Auf die Idee, sich selbst einzubringen kommen die „normalen“ Bürger wohl nicht. Oder Sie trauen es sich nicht zu? Ist ja auch anstrengend.

 

Ich sage: Wenn wir es als Bürger nicht schaffen, langsam mal unseren Arsch hoch zu bekommen und uns unser Land zurück zu holen von den Parteien, die ihn sich zu Beute gemacht haben, dann werden wir, so wie damals, wieder alles Bürgerliche verlieren.

Wenn nicht jetzt mal ein paar Leute sich einbringen, den Fernseher abschalten und sich für ihre Demokratie einsetzen, dann wird es sie bald nicht mehr geben.

Wir sollten verhindern, dass unsere innere Ordnung zusammenbricht.

Dass radikale Kräfte ob von links oder rechts den Staat zwischen sich zerreiben.

Ich will mir nicht ausmalen, was passiert, wenn sich eine der Seiten durchsetzt.

Bekommen wir dann wieder Säuberungen wie 1936?

Bekommen wir im anderen Fall die Anarchie, geht unser Staat in kommunistischen Zuckungen verloren?

Ein Failt-State so oder so.

 

Man braucht Mut, um sich mit der AfD in die Stadt zu stellen. Sein Gesicht öffentlich zu zeigen und zu sagen „ich unterstütze eine neue Partei“. Es kostet Überwindung und man weiß, dass man evtl. ausgegrenzt wird und Nachteile zu befürchten hat. In der Arbeit, im Verein, unter Nachbarn.

Man braucht Mut, um mit einem Plakat eine Demo mitzumachen, wenn man aufgrund seiner Meinungsäußerung Opfer von Gewalt werden kann und vielleicht nicht weiß, ob man gesund wieder zurück zum Auto kommt.

Aber: Wenn es diese Menschen mit Mut und „Eiern in der Hose“ nicht mehr gibt, dann ist unsere Demokratie verloren.

Die Anfeindungen und die üble Nachrede in der Presse, muss man aushalten. Wenn keiner mehr dazu bereit ist, dann haben wir als Nation verloren.

 

Diese aufgeladene Stimmung- so müssen sich auch die gefühlt haben, die 1920 den Ruß abgeklopft haben und den Stammtischen gelauscht haben, vielleicht in einer Gewerkschaft waren und sich informiert haben.

Die Geschichte wiederholt sich. Die Frage ist, ob diesmal diejenigen, die eigentlich viel zu beschäftigt sind, um sich zu interessieren, den Radikalen, den Extremisten oder den rot/ grünen und den schwarz/ braunen mal rechtzeitig die Meinung sagen.

Sachlich aber bestimmt.

Konsensbemüht.

Werte-erhaltend, aber nicht verbohrt.

National aber nicht nationalistisch.

Fremden-freundlich aber nicht träumerisch-utopisch.

Realistisch halt.

Schaffen wir das diesmal oder wird Deutschland sich wieder im Kampf zwischen zwei Extremen zerreißen?

 

Wo sind denn die Bürger, die Einwanderung in gewissem Umfang okay finden, aber nach klaren Regeln?

Diejenigen, die ein friedliches Europa wollen aber keinen europäischen Superstaat.

Diejenigen, die erkennen wie undemokratisch es ist, wenn eine einzelne Frau in der Türkei darum feilscht, dass man ihr 200 000 Flüchtlinge abnimmt und im Gegenzug ein Land in die EU aufgenommen wird.

Welcher Parlamentarier hat darüber abgestimmt?

Wo sind die, die es nicht okay finden, wenn wir ohne gefragt zu werden mit Steuergeldern europäische Banken retten?

Wo sind die, denen es reicht, wenn wieder mal etwas geheim verhandelt wird. Wenn das Volk wieder nicht gefragt wird?

 

Dies ist nur noch eine Schein-Demokratie. In Wirklichkeit regieren die Konzerne, die Politik-Eliten zusammen mit den Bankstern. Wir müssen uns die Demokratie wieder neu erkämpfen.

Schaltet euch ein, liebe Mitbürger.

 

Wo ihr Gleichgesinnte findet?

Die sind z.B. in der AfD!

Dort finden sich tatsächlich viele aus der Mittelschicht. Gemäßigte Leute, die sich nicht nach Links/ Rechts einordnen lassen wollen.

Klar, da gibt es auch Idioten, wie in jeder Organisation. So wie bei den Grünen, den Linken, der CDU, der SPD, der FDP . Wie in jedem Kaninchenzüchter-Verein, jedem Schwulen-Tanzclub, jedem Schützenverein, jeder Behörde, jeder Werkstatt, auf jeder Arbeit, in jeder Familie.

Die aller-Meisten jedoch sind eben keine Verfassungsfeinde. Keine Hetzer, keine Gutmenschen, keine Menschenfeinde, sondern einfach Bürger der Mitte, die sich aus ihrer Schockstarre befreit haben und Gesicht zeigen.

 

AAAAAber: Es sind leider viel, viel zu wenige.

Wie in der Weimarer Republik träumen die meisten Menschen vor sich hin während sich die Extremisten Straßenschlachten liefern. Während die Politik versagt. Die vermeintlichen Eliten die Arbeiter verkaufen.

Kann es denn den Leuten so egal sein, ob derzeit die größte Völkerwanderung der Neuzeit in unser Land strömt?

Ist es wirklich so unwichtig, ob Grundgesetz oder Scharia gelten?

Betrifft das wirklich niemanden, nicht seine Kinder, nicht seine Ehefrau, seine Rente, seine Arbeitslosenversicherung, sein Rentenalter, seine Pflege?

 

Wenn es so unwichtig ist, ob die vielen Millionen an Neuankömmlingen einen positiven oder eher negativen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben, warum haben wir uns dann die letzten Jahre den Mund darüber fusselig geredet?

Wenn jetzt aus Geldnot die Schwimmbäder geschlossen werden, Turnhallen zu Lagern werden, tausende neuer Lehrer gefordert werden, Sprachkurse erfleht werden, warum haben wir uns dann vorher um eine Stunde Mehrarbeit für die Lehrer so gezofft?

Es stimmt etwas nicht daran.

An der Eurorettung, die Hunderte von Milliarden in den Bankensektor pumpt, wofür die Allgemeinheit zahlen darf.

Es stimmt etwas nicht, an den Kriegen in der Welt, die von außen in Staaten getragen werden, welche dann für die Menschlichkeit dort einmarschieren und gleichzeitig sich darüber wundern, dass ihre Soldaten von den Kugeln getroffen zu Boden sinken, die ihre eigene Industrie zuvor in Krisenherde verkauft hat.

 

Sind das nicht Dinge, die den 0815-Deutschen mal aufhorchen lassen?

Die ihn auf die Straße bringen?

Die ihn sein scheiß Fußball vergessen lassen und Big Brother und Let´s Dance und das Dschungelcamp, den Bergdoktor und Cobra 11?

Fernseher aus. Auf die Straße!

Nehmt den Extremisten beider Lager das Zepter aus der Hand!

Macht Sie zu den kleinen Randgruppen die sie in Wirklichkeit sind!

Verdrängt den schwarzen Block in die Seitenstraße und übernehmt die Spitze der Demo!

Lasst euch von keinem Politiker, keinem Gewerkschafts-Funktionär, hat er auch noch so eine dicke Brille, sagen, was gut und was schlecht ist.

Sagt dem selbstgefälligen Pfaffen und der selbstgefälligen Frau Käßmann was Sekularität ist und seit wann die Werte der Aufklärung das Diktat der Kirche über die Menschen gebrochen hat. Sagt Ihnen, dass seit dem das Gesetz bestimmt, was das Abendland ausmacht und nicht ein religiöses Buch, gleich welcher Richtung.

 

Wenn der „Michel“ jetzt nicht aufwacht, dann ereignet sich die Geschichte von vor 100 Jahren erneut.

 

Es wird zu einem Bürgerkrieg kommen.

 

Setzen sich die „Linken“ durch, dann verlier unser Land den Rest seiner Identität. Dann sind Grenzen nichts mehr wert. Dann erleben wir eine Umvolkung, die unsere Traditionen zerstören wird. Aus falsch verstandenem Helfersyndrom werden die Gutmenschen ihnen nachlaufen. Sie werden die Gesellschaft Gendern, die Kinder umerziehen. Sie werden alle gleich sein- gleich doof. Niemand wird mehr wissen, was es heißt, Deutscher zu sein. Was für Feiertage wir hatten, was für eine Geschichte (außerhalb der 12 Jahre Faschismus). Es wird der Tod unserer Gesellschaft sein, wie wir sie bis jetzt kennen. Der Tod des Staates der Deutschen. Aus der Restmasse werden regional unterschiedliche Ethnien entstehen, die die großen Konzerne mit billigem Arbeitsfleisch versorgen. Es wird eine Abscheu geben gegen alles Deutsche. Einen Deutschenhass. Das Vakuum werden wahrscheinlich oft Islamisten wie die vom IS besetzen, da ihre Ideologie stark ist, wenn auch furchtbar, abartig und unmenschlich.

 

Setzen sich die „Rechten“ durch, dann werden Andersdenkende ebenso verfolgt. Das Pendel schlägt dann wieder zurück. Dann werden wir wieder eine nationalistische Prägung in Deutschland bekommen. Europa-nein danke. Fremde in unserem Land- nein danke. Raus mit denen. Deutschland den Deutschen.

Nato? Brauchen wir nicht. UN? ist doch eh von den Amis gelenkt und wir sind ja immer noch Feindstaat.

Partnerschaft mit Israel? Sollen die Juden doch selber sehen, wo sie bleiben.

Islam? Wird als Staatsfeindlich verboten. Wer das nicht akzeptiert der soll das Land verlassen- er hat 24 Stunden.

Deutsche Sprache und deutsche Kunst- das Rad wird sich weiter drehen, bis es unseren Nachbarn erneut reicht. Deutschland darf nicht stärker sein als England und Frankreich.  Da wären wir wieder. Toll.

 

Mir macht das Angst, dass wir Deutschen in 100 Jahren nicht weiter erwachsen geworden sind.

Immer noch obrigkeitshörig warten wir ab.

Ich dachte, dass wir schlauer geworden wären.

 

Ihr Thomas Schlick 10.11.2015